Garbsener Politiker demonstrieren gegen Pegida

Garbsener Politiker demonstrieren gegen Pegida

Am Montagabend (12. Januar) stand Hannovers Innenstadt ganz im Zeichen der Proteste. Tausende Menschen gingen gegen den Aufmarsch der islamkritischen Bewegung Pegida auf die Straße – unter ihnen Vertreter von SPD, Grünen und CDU aus Garbsen.
In Hannover hieß es „Licht aus gegen Rassismus“. Um 17.30 Uhr begann die Protestaktion mit einem multireligiösen Friedensgebet in der Marktkirche. Danach schlossen sich die Garbsener Politiker Rüdiger Kauroff (SPD), Dieter und Gudrun Roggenkamp (SPD), Erich Pohl (CDU), Martina Märtz (Grüne), Horst Oelze (Grüne) und Darius Pilarski (Grüne) gemeinsam mit weiteren Parteifreunden dem Demonstrationszug durch die Innenstadt an.
„Es wird höchste Zeit, ein Zeichen gegen den Fremdenhass zu setzen“, sagte Kauroff und betonte, dass sich bei diesem Thema fraktionsübergreifend alle einig seien. Ihm sei unverständlich, dass die Pegida-Anhänger beispielsweise nicht begriffen, mit wie viel Elan und Herzblut Integrationsarbeit in Garbsen geleistet werde.
Bei Projekten wie Help, das Auf der Horst von Migrantinnen federführend betreut werde, werde beispielweise sichtbar, wie ein gemeinsames Miteinander der Kulturen gelingen könne – und, dass es die Gesellschaft reicher mache. Pegida mache den Fehler, alle Muslime über einen Kamm zu scheren, statt in den Radikalen eine Minderheit zu sehen.
„Zehntausende Menschen haben bereits ein klares Zeichen gegen die islamfeindliche Pegida und für ein buntes Deutschland gesetzt. Auch die SPD positioniert sich klar gegen Rassismus und Ausgrenzung“, sagte der SPD-Vorsitzende vor der Marktkirche in Hannover.

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