Die „Nacht“ als Medienspektakel
Rasante Atmosphäre: Für die Fahrer ging es direkt vor dem Rathaus auf den Rundkurs am Friedrichswall. Foto: Eichels event

Die „Nacht“ als Medienspektakel

Radsport-Event vor dem Rathaus mit perfektem Comeback / TVN sorgt für „sensationelle Bilder“

Hannover. Als Robert Wagner nach dem Rennen auf der großen Videowall die „Bilder des Tages“ betrachtete, klappte ihm die Kinnlade runter. „Wahnsinn, wir habt ihr das denn hinbekommen“, staunte der gerade erst von der Tour de France zurück gekehrte Radprofi nach dem Zielsprint beim grandiosen Comeback der „Nacht von Hannover“: „Das sind ja sensationelle Bilder, so etwas habe ich bei solch einem Rennen noch nicht gesehen“.

Und auch Tour-Etappensieger Marcel Kittel, bei der „Nacht von Hannover“ im Finish vor dem Rathaus nur vom Deutschen Meister und Paris-Sieger André Greipel knapp geschlagen, pflichtete seinem Kollegen bei: „Unglaublich, was ihr hier auf die Beine gestellt habt. Mit der Location und dieser Atmosphäre hat sich Hannover gleich wieder in der ersten Liga der Nach-Tour-Rennen zurückgemeldet.“

Dazu beigetragen haben nicht nur die geschätzten 25.000 Zuschauer rund um den Friedrichswall, sondern ganz maßgeblich auch die TV-Produktionsgesellschaft TVN aus dem Hause Madsack, die das Rad-Spektakel mit enormen technischem Aufwand nicht nur auf die Videowand, sondern über das Netz bundesweit übertragen hat.
„Wir haben mit unserem Livestream an die 700.000 Haushalte erreichen können“, zog TVN-Geschäftsführer Frank Hähnel zufrieden Bilanz: „Das ist in Anbetracht der recht kurzen Vorbereitungszeit eine enorme Zahl.“

Acht Kameras hatte TVN im Einsatz, dazu mit dem fast 38 Meter langen Übertragungswagen Ü 5 das modernste und technisch ausgefeilteste, was der Markt aktuell hergibt. „Wir haben eine TV-Großproduktion als mediales Ereignis für die gesamte Wirtschaftsregion Hannover präsentiert und damit eine starke Grundlage für die künftige Vermarktung der „Nacht“ geschaffen“, so Hähnel weiter.

Eine Einschätzung, die auch Markus Hauke, stellvertretender Chefredakteur der Neuen Presse, uneingeschränkt teilte: „Mit der TVN-Übertragung und flankiert von einem Social-Media-Feuerwerk auf Twitter und Facebook haben wir mit der „Nacht“ förmlich einen crossmedialen Leuchtturm geschaffen.“ mk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.