Ein Sport für jede Generation
Suchen ein Vereinsgelände: Die Mitglieder vom Inline Club Hannover. Foto: bo

Ein Sport für jede Generation

Der Inline Club Hannover erfreut sich großer Beliebtheit / Dringend gesucht wird ein eigenes Vereinsgelände

Von Mark Bode
Hannover. Mirko Feesche ist mit einem ambitionierten Ziel vor eineinhalb Jahren als Vorsitzender beim Inline Club (IC) Hannover angetreten: „Ich möchte erreichen, dass wir ein eigenes Vereinsgelände bekommen“, sagt er. Gespräche mit der Stadt laufen schon, ein paar Ideen hat Feesche bereits im Kopf, diese seien aber noch nicht spruchreif. Bis es mit dem eigenen Vereinsgelände soweit ist, müssen sich die Mitglieder des IC damit abfinden, alle halbe Jahr die Trainingsstätte zu wechseln. Im Sommer dürfen alle auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Laatzen üben, in der kalten Jahreszeit geht es in die Halle nach Bothfeld. Und das stellt für den Verein ein großes Problem dar. „Die Distanz zwischen den Orten ist schwierig. Wer kein Auto hat, kommt nur schwer nach Laatzen. Kindern ist der Weg alleine nicht zuzumuten“, sagt Sylvia Ordowski, die stellvertretende Vorsitzende.
Die Vereinsvertreter sind zwar mit der Entwicklung des Clubs seit der Gründung 2002 zufrieden, schließlich gibt es aktuell 140 Mitglieder, doch Feesche und auch Ordowski sind sich sicher: Mit einem eigenen Vereinsgelände ließe sich die Zahl auf bis zu 400 steigern.
Immer wieder werden die beiden, wenn sie von ihrer Leidenschaft für das Speedskaten berichten, gefragt, warum man denn in einem Verein sein müsse, um zu skaten. Das könne doch schließlich jeder bei einer Runde um den Maschsee. „Das ärgert uns schon. Denn mit dem Kauf von Skates bekommt man nicht gleichzeitig die richtige Technik vermittelt. Und da machen viele Skater eine Menge falsch“, so Ordowski. Der IC besitzt ausschließlich ausgebildete Trainer, die den Mitgliedern während der Übungseinheiten unter anderem auch die richtige Technik vermitteln. Wert wird dabei auf Sicherheit gelegt, die Mitglieder tragen beim Skaten immer einen Helm. „Außerdem ist es in einer Gruppe, in Gesellschaft doch viel schöner, sich sportlich zu betätigen“, fügt Feesche hinzu. Gemeinsam geht es einmal im Jahr in ein Trainingslager südlich von Berlin über ein verlängertes Wochenende. Ein Teil der Mitglieder hat sich zudem bereits für das 24-Stunden-Rennen von Barcelona im kommenden Jahr angemeldet.
Ohnehin ist der Vorsitzende vom Miteinander im Verein begeistert. „Zur Jahreshauptversammlung kommen 40 Prozent der Mitglieder, das hat man selten.“ Außerdem engagieren sich viele ehrenamtlich bei Events wie „Skate by Night“. Außerdem organisiert der IC in jedem Jahr die sogenannten „Inline Skate Days“, ein Event für Breiten- und Spitzensportler aus ganz Deutschland. Erstmals im Programm beim Wettkampf rund um Bennigsen, heute und morgen, 27. und 28. August, ist  ein Fahrradrennen. Infos unter:
❱❱ www.inlineskatedays.de

Das ist der Inline Club

Anfang November 2002 wurde der Inline Club Hannover von vorherigen Mitgliedern eines anderen Vereins gegründet. Die Ausrichtung liegt beim Speedskating – dem leistungsorientierten Skaten mit der Zielsetzung, Wettkämpfe wie einen Marathon, Halbmarathon oder andere Rennen zu bestreiten. Die Trainingszeiten bis Ende September sind beim ADAC-Fahrsicherheitszentrum, Hermann-Fulle-Straße 10, in Laatzen immer donnerstags. Von Anfang Oktober bis Ende März wird in der Sporthalle des TuS Bothfeld am Prinz-Albrecht-Ring 30 in Bothfeld geübt. Die Mitgliedschaft kostet für Erwachsene 8 Euro im Monat, ermäßigt sind es 6 Euro. Kinder und Jugendliche zahlen 4 Euro. Eine Familienmitgliedschaft für Eltern und Kinder bis 18 Jahre ist für 18 Euro möglich. Beim Vereinseintritt wird eine einmalige Aufnahmegebühr von 20 Euro erhoben. Die Mitglieder sind zwischen vier und 72 Jahre alt. „Es ist ein Sport für jede Generation“, sagt der Vorsitzende Mirko Feesche. Nähere Infos unter:
❱❱ Mail: vorstand@ic-hannover.de
❱❱ www.ic-hannover.de

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