Eine Tour auf königlichen Spuren
Ein lohnenswertes Ziel: Autor Thomas Oberdorfer startet zum Rückweg von der Marienburg nach Hannover. Foto: Cedric Oberdorfer

Eine Tour auf königlichen Spuren

Eine Strecke mit Tücken, aber ein tolles Ziel – mit dem Fahrrad hinauf zur Marienburg

Von Thomas Oberdorfer
Hannover. Fortsetzung unserer Erfolgsserie aus dem vergangenen Jahr: Sechs Redaktionskollegen hatten sich aufs Rad geschwungen und schöne Ziele in der Region angesteuert.  Dazu gab es ein großes Gewinnspiel mit Hannovers Fahrradspezialisten Stadler. Erster Preis war ein nagelneues E-Bike. Jetzt starten wir erneut, nehmen Sie mit auf sechs tolle Touren in die Region. Und auch Stadler ist wieder mit von der Partie und stellt wie im vergangenen Jahr ein brandneues E-Bike im Wert von 2 399 Euro für das Gewinnspiel zur Verfügung. Wie Sie das Fahrrad gewinnen können, lesen Sie auf dieser Seite. Nun aber auf zu unserer ersten Tour – mit dem Rad auf königlichen Spuren hinauf auf die Marienburg.
Eigentlich gilt gerade für Radtouren der alte Konfuzius-Spruch  „Der Weg ist das Ziel“. Nicht so für unsere heutige Tour von Hannover zur Marienburg. Das vom letzten hannoverschen König Georg V. erbaute Schloss thront südwestlich des Pattenser Ortsteils Schulenburg auf dem Marienberg. Rund um Berg und Burg gibt es viel freies, landwirtschaftlich genutztes Feld. Zwar sind die  Straßen, die von Hannover in Richtung Schloss führen, zumeist mit Radwegen ausgestattet, schöner werden die Strecken dadurch aber auch nicht. Vor allem die Route entlang der Bundesstraße B3 über Hemmingen, Arnum und Pattensen ist etwas für Radler, die möglichst schnell ans Ziel kommen wollen.
Bei unser Tour hin zur Marienburg wählten wir diese Route. Dabei hat es das Teilstück gleich hinter dem Pattenser Ortsschild in sich. In einer leichten Linkskurve zieht sich die Straße hinauf auf eine freie Ebene. Gut 40 Höhenmeter gilt es hier zu überwinden, bei recht kräftigem Gegenwind, der über das freie Feld pfeift – der mit Abstand anstrengendste Teil der Strecke.
Oben angekommen, geht es nach rund drei Kilometern links ab Richtung Schulenburg auf die K 204 und dann nach weiteren 800 Metern rechts ab auf die K210 – die Straße führt über den Marienberg – und hinauf zum Schloss. Der Anstieg von der Schulenburger Seite aus ist recht simpel – vor allem, wenn man mit einem E-Bike unterwegs ist. Stadler hat uns für die Tour das E-Bike „Dynamics Powerdrive E8“ zu Testzwecken zur Verfügung gestellt – ein Rad des Typs, das in unserer Verlosaktion auf den glücklichen Gewinner wartet.
Und noch einen Tipp für Radler, die es gern sportlicher mögen: Sie sollten einen Kilometer weiter entlang der B3 fahren, dann nach links auf die K209 abbiegen und nach einem weiteren Kilometer über die K210 den Marienberg anfahren. Die Straße windet sich hier in Serpentinen den Berg hinauf.
Gleichgültig ob von Norden oder Süden her, oben angekommen haben sich alle Strapazen gelohnt. Das Schloss, das sich an den südlichen Hang des Marienberges schmiegt, ist ein tolles Ziel. Gut zwei Stunden sollte man einplanen, um sich die Burg und vielleicht auch noch die Sonderausstellung „Der Weg zur Krone“ – beides kostenpflichtig – anzuschauen. Vor allem der Blick vom großen Turm ist ein Muss. Man hat einen grandiosen Blick über den südlichen Teil der Region Hannover.
Nach einem Erfrischungsgetränk im Burghof geht es wieder in den Sattel und zurück in Richtung Hannover. Für die Fahrt haben wir uns eine längere, aber auch weitaus schönere Route ausgesucht. Es geht durch die Leineaue zurück in die Landeshauptstadt.
Ausgeschildert ist diese Route über kleine Straßen und Feldwege nicht. Wer sie fahren möchte, der braucht gutes Kartenmaterial oder ein Navigationsprogramm mit Fahrradmodus auf seinem Smartphone. Startet und beendet man die Rundtour zu der zwischen 1858 und 1869 gebauten Sommerresidenz der Welfen in Hannovers Innenstadt, kommen rund 60 Kilometer auf dem Tacho zusammen, aber wie schon eingangs geschrieben – das Ziel ist alle Mühen wert.

So können Sie gewinnen

Sie wollen eine Radtour machen, haben aber nur eine alte Klapperkiste? Kein Problem: Gewinnen Sie mit uns und der Firma Stadler ein Trekking Sport E-Bike „Dynamics Powerdrive E8“. Dazu müssen Sie eine Frage am Ende des Textes richtig beantworten und die Buchstabenkombination, die hinter der von Ihnen ausgewählten Antwort steht, in die entsprechenden Felder eintragen (siehe Seite im e-Paper).
Nach der sechsten und letzten Folge unserer Reihe ergibt sich daraus das Lösungswort. Senden Sie es dann an die Redaktion und nehmen Sie an der Verlosung des E-Bikes teil. In 14 Tagen geht es in der zweiten Folge mit dem Montainbike quer durch den Deister.
Viel Glück!

Die Details zum E-Bike

– Dynamics
– „Powerdrive E8“ der Stadler Hausmarke
– Bosch „Activ Line“-Motor
– 500 Watt-Stunden-Akku
– Reichweite bis zu
140 Kilometer
– 8-fach-Kettenschaltung
– Scheibenbremsen
-„Conti“-Bereifung

2 Kommentare zu diesem Beitrag
    • Christian Kaufer Autor bei 10:27

      Guten Tag,
      auf der Startseite von www.wochenblaetter.de befindet sich der Button für das "ePaper", dort kann man alle Fahrradtouren nachlesen in den hallo Wochenende-Ausgaben.
      Hier noch mal der Link: http://epaper01.niedersachsen.com/epaper/index_HALLO_start.php

      Mit freundlichen Grüßen

      Christian Kaufer
      Redaktion – Kultur & Sport

Schreibe einen Kommentar zu schuster Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.