Sie wollen hoch hinaus
Haben eine klare Vision für die Zukunft: das Vorstandsteam des TuS Mecklenheide. Foto: Bode

Sie wollen hoch hinaus

Beim TuS Mecklenheide hat der Vorstand eine klare Vision bis zum Jahr 2020

Günter Lenz und sein Vorstandsteam haben große Ziele: „Wir wollen den TuS Mecklenheide zur ersten Adresse für den Fußball im Nordwesten Hannovers machen. Das ist unsere Vision 2020 und daran arbeiten wir sehr konsequent“, sagt der Vereinsboss. Der reine Fußballverein hat Ambitionen. Und die vielleicht auch zurecht. Denn die erste Mannschaft gehört zur Spitzengruppe der Kreisliga 3 – auch wenn es in den zurückliegenden Wochen für die Mannen von Trainer Sotirios Christidis ein paar sportliche Rückschläge gab.
Dass der Verein überhaupt über so etwas wie die Nummer eins im Nordwesten nachdenken kann, ist schon überraschend. Denn gerade einmal sechs Jahre ist es her, da lag der Verein am Boden. „Dem TuS ging es nicht gut“, bestätigt Lenz, der damals mit einem neuen Team das Kommando übernahm. Die Heizungsanlage war 30 Jahre alt, die Duschen waren noch älter und die Sportler nutzten sie nur noch aufgrund des Mangels an Alternativen. Es gab einen Mitgliederschwund, Sponsoren wendeten sich ab, der Verein erwirtschaftete ein dickes Minus.
„Fügen wir uns dem Schicksal oder steuern wir gegen“, stellte Lenz damals auf der Mitgliederversammlung eine bedeutende Frage in den Raum. Es gab eine Vielzahl an Bedenkenträgern. Doch auch die mussten einsehen, dass das Schicksal wohl gewesen wäre, dass es den Verein inzwischen nicht mehr gäbe Das Vorstandsteam riss das Ruder herum, es begann eine wundersame Wiederauferstehung eines Sportvereins. Lenz und Kollegen investierten inzwischen rund 200000 Euro in die Infrastruktur, immer wieder unterstützt durch Förderungen von Stadt, Region, Sportbund oder Bezirksrat. Die Umkleiden und Duschen sind modern, die Heizungsanlage ebenfalls, auf dem Dach befinden sich Solarzellen. Ein neuer Klubwirt richtet die Räumlichkeiten ebenfalls neu her.
Die Mitgliederzahl stieg von 260 im Jahr 2011 auf inzwischen wieder 330 an. „Unser Ziel sind 400 Mitglieder“, sagt Lenz. Acht Jugendmannschaften kicken für die Mecklenheider, einzig eine A-Jugend fehlt. In diesem Bereich besitzt der TuS immerhin Konstanz: Oliver Horch ist seit 28 Jahren für den Nachwuchs als Jugendleiter zuständig. Dazu gibt es drei Herrenteams, eine Ü32- sowie eine Ü40-Mannschaft. Die tragen ihre Spiele und Trainingseinheiten auf zwei Rasenplätzen aus. Auch darin wurde investiert. Schließlich weiß Lenz, dass es auch auf die optische Erscheinung ankommt: „Was für ein Bild geben wir denn ab, wenn unsere Plätze wie Kartoffelacker aussehen?“ Womöglich wird es in naher Zukunft auch weitere neue Spieler geben. Denn der Verein hat eine Zusammenarbeit mit einer Flüchtlingseinrichtung gestartet.
Nachdem der Vorstand nun gute Rahmenbedingungen geschaffen hat, soll nun vermehrt in die Mannschaften investiert werden. Entsprechende Trainingsmaterialien, qualifizierte Trainer, vielleicht ein Jugendlager zum besseren Zusammenhalt in den Teams – das ist den Verantwortlichen wichtig. Lenz betont, dass die Herrenmannschaft nicht direkt Geld erhält. „Sie profitieren indirekt“, sagt er. So sind die Kicker beitragsfrei. Und die Einnahmen durch Eintrittsgelder gehen in die Mannschaftskasse.

Das ist der TuS Mecklenheide

Der TuS Mecklenheide, gegründet im Jahr 1911, ist inzwischen ein reiner Fußballverein. Bestrebungen gibt es derzeit auch keine, daran etwas zu verändern. Eine Mitgliedschaft für Erwachsene kostet im Quartal 54 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen 27 Euro für drei Monate. Dringend gesucht werden im Verein Schiedsrichter.

Nähere Informationen gibt es bei Spartenleiter
Thorsten Friese unter:
Telefon 0177/6841386
oder per E-Mail an:
thorsten.friese@tusmecklenheide.de.

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