Sport und Spaß auf der Ihme
Auch außerhalb des Bootes ein tolle Gemeinschaft: Die DRC-Kinder- und Jugendgruppe mit ihrer Trainerin Johanna Vennemann (ganz rechts). Foto: r

Sport und Spaß auf der Ihme

Der Deutsche Ruder-Club von 1884 (DRC) bietet FerienCard-Aktionen an

Von Dieter Kösel
Linden. Derzeit könnte man leicht den Eindruck gewinnen, als hätte der Sport einzig Fußball zu bieten. Doch Fußball ist nicht das einzige Juwel, welches an der Krone des Sportes aufregend funkelt. Eine attraktive Alternative zum runden Leder stellt das Rudern dar, wie es der Deutsche Ruder-Club von 1884 (DRC) anbietet. Sport und Spaß auf der Ihme – unter diesem Motto startet der DRC am 25. Juli zwei FerienCard-Aktionen, die eine erste Kontaktaufnahme mit dem Rudern und Sportverein an der Roesebeckstraße 1 ermöglichen.
„Man ist an der Natur und die Bewegung beim Rudern begeistert mich, sie ist gleitend und fordert den Körper ganzheitlich“, beschreibt Johanna Vennemann einige der Punkte, die sie an ihrem Sport begeistern. Doch die Kindertrainerin beim DRC weiß, dass viel Übung dazu gehört, bevor Körper und Boot zu einer Einheit verschmelzen und sich die Harmonie einstellt, die zum Gleiten auf dem Wasser führt.
Das ideale Alter, um mit dem Rudern beginnen und sich dieser reizvollen sportlichen Herausforderung stellen zu können, liegt zwischen neun und 14 Jahren. Die einzige Bedingung ist, die Kinder sollten schwimmen können. „Wir haben viele Kinder dabei, die nicht richtig wissen, was sie mit ihrem Körper anfangen sollen, und trotzdem gut rudern“, weiß Johanna Vennemann. Es gibt also kaum einen Grund, der gegen das Rudern spricht, aber viele, es zumindest einmal zu probieren. Schwellenangst braucht kein Heranwachsender beim DRC zu haben. Der interessierte Nachwuchs ist ausdrücklich eingeladen, auch jenseits der FerienCard-Aktionen einmal ganz unverbindlich bei einem normalen Training hineinzuschnuppern. 30 Kinder und Jugendliche umfasst diese Gruppe, die von drei Trainerinnen und Trainern sowie einem Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres betreut wird.
Beim DRC wird das Rudern als Leistungssport betrieben, aber das ist nicht verpflichtend. „Wir versuchen im Training einen Grundstein zu legen und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt“, sagt Johanna Vennemann. Sollte sich das Kind dafür entscheiden, bei Regatten starten zu wollen, dann macht sich dies zeitlich deutlich bemerkbar. Statt einmal wird dann bis zu viermal in der Woche trainiert. Ansonsten wären das Abstand zur Konkurrenz in den Wettkämpfen zu groß und entsprechend die Enttäuschung riesig.
Ehe sich nun angesichts dieses Zeitaufwandes so manche Elternstirn kritisch in Falten legt, die Schule geht immer vor. Sollte es da Probleme geben, wird das Trainingspensum sofort reduziert. Doch dies ist nur selten erforderlich, denn der Nachwuchs beschäftigt sich nicht nur mit seinem Sport. „Ich habe dadurch gelernt, meinen Tag besser zu organisieren“, erinnert sich die Trainerin, „und dies hat mir in meinem Leben geholfen.“ Die Lehramtsstudentin hatte mit neun Jahren mit dem Rudern begonnen.
Die Erfolge der Nachwuchsarbeit bleiben nicht aus. Demnächst starten zwölf elf- bis 14-jährige Wassersportler des DRC bei der Deutschen Meisterschaft für Kinder. „Wir haben Medaillenchancen“, weiß Johanna Vennemann, obwohl einige der Starter erst seit einem Jahr dabei sind. Auf diesem Wege könnten irgendwann einmal Träume von Olympia wahr werden!
Infos per E-Mail:
❱❱ kindertraining@drc1884.de
❱❱ www.drc1884.de

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