Tipps für Studenten auf Wohnungssuche
Neben Online-Portalen und Zeitungen kann auch das Schwarze Brett in der Uni bei der Wohnungssuche helfen.

Tipps für Studenten auf Wohnungssuche

Hannover hat zu wenig Zimmer in Studentenwohnheimen. Auch auf dem privaten Wohnungsmarkt ist die Lage angespannt. Zwei Experten geben Tipps, wie Studenten ihre Chancen auf eine Bleibe verbessern können.

Eberhard Hoffmann vom Studentenwerk rät:

Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover

Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover

1) Warteliste: Wer ein Zimmer sucht, sollte sich so schnell wie möglich auf die Warteliste des Studentenwerks setzen lassen – notfalls auch vor Erhalt der Zulassung. Das ist geht im Internet und ist kostenlos. www.studentenwerk-hannover.de/wohnantrag.html

2)  Flexibilität: Bei den Wünschen zur Zimmerart und zur Lage sollten Bewerber kompromissbereit sein. Sie sollten die Kriterien im Online-Antrag nicht zu stark eingrenzen.

3) Online-Wohnraumbörse: Das Studentenwerk bietet auch eine Online-Wohnraumbörse an. Dort werden sowohl Wohnungen als auch WG-Zimmer angeboten. www.studentenwerk-hannover.de/wohnraumboerse.php

4) Schwarzes Brett: Studienanfänger, die eine Wohnung suchen, sollten an den Schwarzen Brettern der Unis und Mensen schauen und dort auch selbst Gesuche aushängen.

Frank Ermlich von der Gesellschaft für Bauen und Wohnen empfiehlt:

Frank Ermlich, Sprecher der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH)

Frank Ermlich, Sprecher der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH)

1) Zeitungen: „Man sollte unbedingt auch in der Tageszeitung gucken, nicht nur in Internetportalen. Denn gerade ältere private Vermieter inserieren häufig nach wie vor in der Zeitung. Um zu den ersten Anrufern zu gehören, sollte man früh morgens in die Zeitung schauen oder schon am Vorabend im E-Paper“, empfiehlt Ermlich.

2) Gewünschte Mietdauer: „Bei der Anfrage sollte man möglichst gleich angeben, wie lange man die Wohnung voraussichtlich mieten möchte. Je länger die gewünschte Mietzeit ist, desto besser.“

3) Wohnen für Hilfe: Gerade ältere Vermieter stellen manchmal eine Wohnung oder ein Zimmer zur Verfügung, wenn die Studenten ihnen im Gegenzug beim Einkaufen und anderen Alltagsaufgaben helfen.

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