Auch 2017 gibt es ein Vereinsrennen
Der Vorstand der deisterfreun.de darf unverändert zwei weitere Jahre wirken: Mark Wolf (von links), Mirko Haendel, Oliver Reich und Rüdiger Dinse.

Auch 2017 gibt es ein Vereinsrennen

Die Mountainbiker der deisterfreun.de schauen auf sehr erfolgreiches Jahr zurück

Wennigsen. Auf ein überaus ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2016 haben die Mountainbiker des Vereins
deisterfreun.de (DF) zurückgeschaut. Bei der Jahreshauptversammlung im Lokal Yamas in Wennigsen wurde zudem deutlich, dass der Verein ein riesiges Einzugsgebiet hat und seine Mitglieder aus nahezu sämtlichen Generationen rekrutiert.

Für die Mountainbiker war es seit der Gründung 2011 und der Eröffnung ihrer Trails im Winter 2014 das ereignisreichste Jahr. So organisierten sie Fahrtechnik- sowie Erste-Hilfe-Kurse, richteten auf dem Parkplatz am Nienstedter Pass ein sehr gut besuchtes Pass-Fest aus und führten im vergangenen September ihr erstes Vereinsrennen auf dem Ü 30-Trail aus. Über 50 Starter fuhren auf der gut 2,5 Kilometer langen Strecke ihren Vereinsmeister aus. Noch einmal die selbe Anzahl an Bikern waren mit der Organisation und der Ausrichtung der Veranstaltung beschäftigt. Der DF-Vorsitzende Oliver Reich dankte dem Renn-Orgateam für seinen Einsatz und kündigte an, dass es im Spätsommer 2017 eine Neuauflage des Rennens geben soll.

Im Winter engagierten sich mehr als 30 Mitglieder für den Umweltschutz und sammelten einen Tag lang Müll entlang der Passstraße. Dabei wurden nicht nur fast 30 Meter Telefonkabel und zahlreiche Pkw-Radkappen gefunden, sondern auch zwei historische Bierflaschen, von denen die ältere bis dahin etwa 100 Jahre im Unterholz gelegen haben muss.
Zudem wurde im vergangenen Jahr die Ausnahmegenehmigung für das Landschaftsschutzgebiet, das das Betreiben der Trails erst ermöglichte, um weitere zwei Jahre bis Ende 2018 verlängert.

Doch es gab auf der Versammlung auch Negatives aus Sicht der Mountainbiker zu berichten. So bedauerte Reich, dass der Kontakt zu den privaten Waldbesitzern abgerissen sei. „Sie kommen nicht mehr zum regelmäßig stattfindenden Runden Tisch mit der Region Hannover. Und es gibt dafür keinen vernünftigen Grund. Wir zahlen Pacht an die Landesforsten als unseren Vertragspartner, wir halten uns an die Abmachungen. Ich verstehe die Verweigerungshaltung nicht.“

Finanziell ist bei den Mountainbikern alles im grünen Bereich, auch wenn auf der Ausgabenseite ein deutliches Plus im Vergleich zu 2015 steht. „Wir haben Vereins-Trikots und -T-Shirts produzieren lassen, wir haben Werkzeug für die Trail-Pflege angeschafft, und wir haben mittlerweile einen vereinseignen Pkw“, erklärte Mark Wolf.

Ja, selbst Mountainbiker können aufmerksam zuhöre, wenn ihr Vorstand spricht.

Quelle: Mirko Haendel

Ja, selbst Mountainbiker können aufmerksam zuhören, wenn ihr Vorstand spricht.

Der Kassenwart konnte zudem mit einigen interessanten Statistiken aufwarten. So muss das Mitglied mit der weitesten Anfahrt innerhalb Deutschlands 570 Kilometer von seinem Wohnort bis zum Deister zurücklegen. Doch haben die DF sogar in der Schweiz ein Mitglied. Das jüngste DF-Mitglied sei neun Jahre, das älteste 65 Jahre alt. „Und beide sitzen regelmäßig auf dem Rad“, betonte Wolf. Ende 2016 zählten die DF 236 Mitglieder.

Gewählt wurde auch. Offensichtlich waren die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstands in den vergangenen zwei Jahren zufrieden. Oliver Reich, sein Stellvertreter Rüdiger Dinse, Mark Wolf wie auch Pressewart und Schriftführer Mirko Haendel wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Bildquelle

  • IMG_5530: Mirko Haendel
  • 12_Deisterfreunde_Foto_Vorstand: Mirko Haendel

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