Germania fehlen die Ideen
Germanias Hendrik Weydandt (Zweiter von links) wird nach einem Eckstoß unsanft zu Fall gebracht.

Germania fehlen die Ideen

Regionalligist unterliegt dem VfB Oldenburg vor heimischer Kulisse mit 0:1

Fußball. Diese Heimniederlage hat richtig wehgetan. Nicht, weil sie aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz bedeutete, dass der 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord wieder auf den vorletzten Platz zurückgefallen ist, sondern weil sie aufgrund der starken ersten Hälfte völlig unnötig war. „Besser als in der ersten halben Stunde können wir nicht spielen“, sagte Coach Jan Zimmermann nach dem 0:1 (0:1) gegen den VfB Oldenburg. Das war zwar etwas übertrieben, doch zeigten die Germanen keineswegs übergroßen Respekt vor dem Gegner. Die Platzherren wirkten präsent, zweikampfstark und mutig. Die Germanen eroberten zahlreiche Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte, doch fehlte es an der notwendigen Zielstrebiskeit, denn hochkarätige Torchancen kamen dabei nicht herum.

Die Gäste verlegten sich zunächst auf schnell vorgetragene Gegenzüge, waren dabei allerdings gefährlicher als das Team von Zimmermann. So war die Führung in der 31. Minute zwar nicht selbstverständlich, aber auch nicht gänzlich überraschend. Christopher Kramer sagte nach Fehler der Germanen Danke. „Das hat die Mannschaft zunächst aber nicht aus der Bahn geworfen“, erklärte Zimmermann. Bis zur Pause blieben die Germanen spielbestimmend und erarbeiteten sich aussichtsreiche Offensivaktionen. „Ich hatte immer das Gefühl, dass wir ein Tor machen“, sagte Zimmermann.

Auch die Startphase im zweiten Spielabschnitt verlief noch vielversprechend. „Wir haben gut angefangen, hatten erneut zwei, drei gute Situationen.“ Doch mit zunehmender Spieldauer gerieten die Germanen aus dem Rhythmus. Hinten verteidigten sie zwar gut, doch nach vorne fehlten die Ruhe und Ideen. „Wir haben unsere Angriffe nicht mehr konsequent zu Ende gespielt und sind immer hektischer geworden“, monierte der Coach. Nun versuchten es die Egestorfer viel zu viel mit langen Bällen. „Das haben die Oldenburger problemlos verteidigen können.“ In der Schlussphase hätte der VfB das Ergebnis dann deutlicher gestalten können. „Wir haben aufgemacht. Und hinten raus hat der Gegner einige echt gute Konterchancen vergeben“, so der Trainer. bass

Bildquelle

  • IMG_5125b: Mirko Haendel

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