Der Bauspielplatz bleibt
Der Bauspielplatz vor der Wilhelm-Stedler-Schule ist mittlerweile recht beliebt. Hier halten sich regelmäßig Kinder mit ihren Eltern und Jugendliche auf. Im Hintergrund sind die Absperrungen zu erkennen, die den großen Sandhaufen einfrieden.

Der Bauspielplatz bleibt

Stadt erkennt Beliebtheit und sucht jetzt nach einer dauerhaften Lösung

Barsinghausen. Demjenigen, der sich die Sache mit dem Bauspielplatz vor der Wilhelm-Stedler-Schule ausgedacht hat, gehört ein großes Lob ausgesprochen. Der einst als Provisorium unkompliziert eingerichtete Spielplatz an der Kirchstraße soll nun zur Dauereinrichtung werden.

Zu Beginn der zweiten Bauphase in der Marktstraße im Jahr 2014 hatte der städtische Bauhof einen großen Haufen Spielsand vor der Schule aufgeschüttet, diesen Riesen-Sandkasten stilecht mit Absperrbaken eingefriedet und einige kleinere Spielgeräte aufgestellt.

Die Stadtsparkasse spendete zudem das Geld für zahlreiche Spielzeuge wie Schaufeln, Plastikbagger, Eimerchen und Sandsiebe. Seitdem ist der Bauspielplatz bei vielen Kindern und ihren Eltern sehr beliebt. Einige wohnen in der Innenstadt, andere sind hier zum Einkaufen und nutzen diese einzige in der City verbliebenen Spielmöglichkeit.

„Uns ist natürlich aufgefallen, dass der Spielplatz von den Kindern super angenommen wird“, bestätigt Baudirektor Tobias Fischer. „Daher haben wir beschlossen, ihn nicht wieder abzureißen. Wir überlegen jetzt, wie wir ihn dauerhaft installieren können.“ Der große Sandkasten müsse befestigt werden – und das, ohne die Wurzeln der umstehenden Bäume zu schädigen.

Sand und Spielgeräte werden Ende August zunächst wieder abgebaut. Sie müssen wegen des Stadtfests weichen, werden anschließend aber wieder aufgestellt. Womöglich hat bis dahin ein Mitarbeiter der Stadt wieder eine gute Idee und weiß, wie man aus dem ehemaligen Provisorium eine baumschonende Dauereinrichtung macht. Zuletzt war die Auswahl an funktionstüchtigem Spielzeug im Sandkasten arg geschrumpft.

Nicht verwunderlich nach drei Jahren im Dauereinsatz. Fischer betont jedoch: „Wird der Spielplatz zur Dauereinrichtung, gibt es natürlich kein von uns gestelltes Spielzeug mehr. Ansonsten würden Nutzer anderer Spieplätze zu Recht fragen, warum es nicht auch bei ihnen Bagger und Schaufeln gibt.“
Doch womöglich findet sich auch für dieses Problem eine Lösung.

Bildquelle

  • 05_Bauspielplatz: Mirko Haendel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.