Gelbe Säcke bleiben liegen
Die Firma Remondis hatte Probleme mit der Abfuhr der Wertstoffsäcke, die daraufhin fast eine Woche lang in den Straßen lagen.

Gelbe Säcke bleiben liegen

Müllabfuhr ärgert Bürger – Remondis holt Wertstoffsäcke verspätet ab

Barsinghausen/Wennigsen. Bei der Müllentsorgung hat sich zu Jahresbeginn einiges geändert. Die Bürger sind verwirrt. Schuld daran ist die Abholung der Restmüllsäcke. Diese soll zukünftig nicht mehr von Aha vorgenommen werden. Das private Unternehmen Remondis, das die Neuausschreibung gewonnen hatte, scheint allerdings Probleme mit der lückenlosen Abfuhr der gelben Wertstoffsäcke zu haben. In einigen Straßen Kirchdorfs wurden die Gelben Säcke nicht abgeholt. Sie lagen dort fast eine Woche in den Straßen. Auch in den Ronnenberger Ortsteilen Linderte und Vörie warteten die Bürger vergebens auf die termingerechte Abholung.

Die Weihnachtsbäume nimmt der regionale Zweckverband Abfallwirtschaft Aha übrigens seit einigen Tagen jede Woche mit – am jeweiligen Abfuhrtag für den Biomüll.

In Barsinghausen und Wennigsen ändert hat sich mit Beginn des neuen Jahres bei der Müllabfuhr am wenigsten geändert. Der Wochenrhythmus bleibt. Allerdings werden gelbe Säcke künftig überall von der Privatfirma Remondis eingesammelt. Die hatte die Neuausschreibung gewonnen, Aha holt weiterhin Restmüll, Bioabfall, Altpapier und Weihnachtsbäume  ab, ist aber bei den Leichtverpackungen aus dem Rennen. Vielerorts sind die Wertstoffsäcke nach der ersten Abfuhr liegen geblieben, in Kirchdorf fast eine Woche lang.

Dort wundert sich Heike Forstner, dass Remondis am Sonnabend in der Kirchdorfer Landstraße die gelben Säcke abholte, angrenzende Straßen wie Am Mühlbach und Umläufer aber nicht bediente. „Bei Remondis wurde mir gesagt, dass man mit Barsinghausen noch nicht vertraut wäre. Das trifft nicht zu. Ein Nachbar hat eine Altpapiertonne von Remondis, also wird unsere Straße bereits angefahren“, sagt die Kirchdorferin. Auf ihre erneute Nachfrage hörte sie, dass die Säcke erst zur nächsten regulären Abholung abgeholt werden. „Service nenne ich etwas anderes. Ich glaube auch nicht, dass Remondis damit vertragskonform handelt“, sagt Forstner.

5 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Maik J. bei 11:50

    Vielleicht liegt es aber auch daran, das Remondis weniger Fahrzeuge und weniger Personal in der Region einsetzt als aha .Da sollte man mal nachfragen.
    Ein privates Unternehmen muss anders als ein kommunales Unternehmen ,Gewinn machen.

    M.J

    • dietrich hundt bei 23:58

      remondis ist nicht schuld,aber die verantwortlichen der regionsverwaltung haben wieder einmall ihre imkompetenz bewiesen,als da sind der gebührenstreit und die satzung.da hat der verantwortliche dezernet prof.p. schon oft die politik,die gerichte und die bürger beschäftigt.einen unternehmer zu beauftragen,der garnicht in der lage ist probleme zu lösen sondern z.b.die witterung verantwortlich macht lebt nicht auf unserem stern-und die beleidigung der kunden ist ein scandal.schon am telefon:als ob wir analphabeten wäre.verdummungsansagen wenn man den" KUNDENSERVICE""!!!!!! erreichen will,falschinfos wenn man auf den nächsten tag vertröstet wird . So betreibt mankein geschäft.Lassen sie die Abfuhr in kommunaler hand.dann kann der bürger spätestens bei wahlen seine meinung äussern. .mit freundlicheem gruss d.HUNDT

  2. Cool-Bürger bei 23:52

    Dann aber müsste

    a) sich das auf die Müllabfuhrgebühren oder Grundsteuer mindernd auswirken oder

    b) darf man sich dann nicht auf eine solche Ausschreibung b ewerben!

    Ich sammele jeden Tag den Müll aus herumfliegenden, geplatzten Müllsäcken der Nachbarn von unserem Grundstück, werde sie selbst zum Wertstoffhof bringen und Remondis eine Rechnung schicken (Handwerkerpreise + Anfahrt + Fahrt zum Supermarkt zum Besorgen unbeschädigter gelber Säcke…) —

    genau so wie der Madsack-Verlagsgruppe, da sie ihre "Wochenblätter" nicht in die Briefkästen sondern einfach so auf unser Grundstück schmeißt, wo sie dann auf dem Weg und im Garten herumfliegen…

    Mit uns nicht!!!

  3. Clara J. bei 18:25

    Wenn dann jemand günstiger als bisher die angeblich selbe Leistung anbietet, ist das schon mal Grund zum nachdenken. Geht ja meist zu Lasten von irgendwelchen Dingen.
    Bisher würde ich sagen, wieder mal am falschen Ende gespart….
    Müssen die Anwohner, wo nun seit geraumer Zeit keine gelben Säcke abgeholt werden nun aus weniger Müllgebühren bezahlen? Immerhin ist die Leistung von Seiten der Bürger bezahlt, und vorher war das alles kein Problem.

    Das mag sein, dass Remondis weniger Personal/Wagen hat, aber Straßen kann man sehen und abfahren, und das hätten die dann durchaus mit einkalkulieren können. Ist halt mehr Aufwand als ein paar blaue Tonnen abzuholen.

  4. Michael Vollbrecht bei 9:06

    In Egestorf sind im Bereich Leipnitzstraße sind jetzt am 15.01. die gelben Säcke liegen geblieben. Die Woche davor hat es, mit Verspätung, geklappt.
    Wie kann man an ein solches unternehmen einen Auftrag vergeben, wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist den Auftrag zu erfüllen.
    Billiger ist, wie so oft, nicht immer günstiger.
    Hier, wie in so vielen Bereichen, eindeutiges Versagen der hoch bezahlten Verantwortlichen!!!

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