Jugend an die Macht
Die Neuen: Roman Busse (von links), Scott Millard, Christopher Kowohl-Buschner, Marius Carstens, Torben Engelking, Marcel Busse. Hinten Vorstandsvorsitzender der SSK, Reinhard Meyer und Trainer Jan Zimmermann.

Jugend an die Macht

Keine Neuzugänge: Oberligist 1. FC Germania setzt auf den eigenen Nachwuchs

Barsinghausen. Der Fußball-Oberligist 1. FC Germania Egestorf/Langreder geht ohne externen Neuzugang in die neue Spielzeit. Das Durchschnittsalter des 25-köpfigen Kaders wird allerdings deutlich senken, denn Trainer Jan Zimmermann zieht sechs Nachwuchskräfte aus der vereinseigenen A-Jugend in sein Team hoch. Am Dienstag besuchten die „Neuen“ zu einem Fototermin die Stadtsparkasse an der Deister. Die Stadtsparkasse ist einer von fünf Premiumpartnern der Germanen.

Mit Torwart Marius Carstens, Innenverteidiger Scott Millard, Außenverteidiger Marcel Busse, seinem Zwillingsbruder Roman Busse, Torben Engelking (beides Offensivspieler) und dem Sechser Christopher Kowohl-Buschner rücken sechs Nachwuchskräfte, die in der vergangenen Saison mit den Junioren vom JFV Calenberger Land den Aufstieg in die Regionalliga, in die Oberligamannschaft auf. Ihre Qualitäten müssen trotz des jungen Alters also nicht angezweifelt werden. Zimmermann und Routinier Jan Baßler freuen sich auf die Youngster und loben insbesondere drei von ihnen in höchsten Tönen. „Kowohl ist zweikampfstark und bei Standards sehr gefährlich. Von seiner Mitspielern wurde er wegen seiner Coolness Eisvogel genannt“, erklärt Baßler. Zusammen mit Engelking habe er sich in der vergangenen Saison das Kapitänsamt geteilt. Genau wie Roman Busse bringe Engelking ein „unglaubliches Tempo auf den Platz. „Roman ist eine unglaubliche Rakete. Mit seinen Qualitäten im Umschaltspiel ist er für uns eine richtige Waffe“, lobt Zimmermann.

Doch auch den anderen drei Kickern traut der Coach zu, die Mannschaft langfristig zu verstärken. Sie haben alle den Regionalligaaufstieg geschafft und  die nötige Qualität, sich bei uns durchzusetzen. Sie sollen ihre Chance bekommen.“

Der 1. FC Germania hat das Glück, dass alle sechs Spieler unterschiedliche Positionen bekleiden. Auf Neuzugänge von anderen Vereinen konnte die sportliche Leitung somit verzichten. Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen teils namhafte Spieler von anderen Vereinen verpflichtet, die selbstgesteckten Ziele aber nicht erreicht. „Wir mussten erkennen, dass Namen nicht automatisch funktionieren und reinen fußballerischen Qualitäten nicht immer ausreichen“, erklärt Baßler. „Unsere sechs Talente sind hingegen auch charakterlich ein Gewinn für die Mannschaft.“

Inwieweit das Nachwuchssextett das Oberligateam bereits in der neuen Spielzeit wird verstärken können, ist noch ungewiss. Zimmermann kann sich vorstellen, dass einige der jungen Akteure nicht nur vereinzelt ihre Einsatzzeiten bekommen werden.

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