Lichterglanz und Chorgesang
An den Ständen auf Wennigsens Weihnachtsmarkt kommen Weihnachtsgefühle auf.

Lichterglanz und Chorgesang

Wennigser Weihnachtsmarkt wieder richtig gut besucht

Wennigen. Der zweitägige Weihnachtsmarkt hat am Wochenende Hunderte von Besuchern angelockt. Kleinkunst, Deko, Punsch, Waffeln, Gegrilltes, Kinderaktionen und eine Überraschung: Die beliebte Traditionsveranstaltung zwischen Feuerwehrplatz und Hirtenstraße erfüllte alle Erwartungen.

Seit mehr als 20 Jahren ist die weihnachtliche Budenmeile im Ortskern ein Publikumsmagnet. Die Stammgäste wissen auch längst, wann sich ein Besuch besonders lohnt. „Jetzt muss man endlich drängeln“, sagte Ernst Bödecker aus Wennigsen am frühen Sonnabend mit hörbarer Erleichterung. „Wenn es dunkel wird, kommen die meisten Besucher, abends ist es rappelvoll.“

Auch das sechsköpfige Organisationsteam von Wennigser Geschäftsleuten kennt die Gepflogenheiten der Stammgäste. „Deshalb setzen wir auf das bewährte Konzept“, sagte Sprecher Gunnar Supper. Kleinkunst, Leckereien, Weihnachtsartikel, Kinderkarussell, ein Platzkonzert des Feuerwehrmusikzuges, Angebote der Vereine – und für den Sonntag hat sich der Nikolaus angekündigt. Dazu süßlicher Waffelgeruch, glitzernde Lichterketten und dicht umlagerte Stände: Den Besuchern wurde alles geboten, was von einem Weihnachtsmarkt erwartet wird.

Besonders besinnlich – und neu im Programm – war eine Mitmachaktion am Sonnabendabend. Die Organisatoren verteilten Texte von sieben beliebten Weihnachtsliedern. Dann griff Supper zum Mikrofon und bat um lautes Mitsingen. Das Resultat: Als rund 20 Sänger der Calenberger Cantorei mit Gitarrist Ludwig Theis ihre Stimmer erhoben, ertönte Chorgesang von rund 80 Besuchern. „Bald ist Nikolausabend da“, hallte es über den Feuerwehrplatz. Nach sieben Liedern mochte die Gesangsgruppe aber keineswegs aufhören – weshalb noch zwei Zugaben intoniert wurden.

Hans Fitjer hatte zu diesem Zeitpunkt in der Weihnachtsapotheke schon jede Menge Punsch ausgeschenkt. Für einen guten Zweck: „Die Erlöse sind für ein Waisenhaus in Rumänien bestimmt“, sagte Fitjer. Er gehörte 21 Jahre lang zu den Mitorganisatoren des Weihnachtsmarktes. Deshalb konnte er auch den Ursprung der Weihnachtsapotheke erklären. „Das geht auf das Freischießen zurück, bei dem es auch eine Apotheke zur Versorgung gibt“, sagte Fitjer augenzwinkernd.

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