Trainingslager für junge Kameraden
Während des gemeinsamen Wochenendes haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Barsinghausen zahlreiche Übungen zu absolvieren. Hier müssen sie eine unter einer Palette eingeklemmte Person befreien.

Trainingslager für junge Kameraden

Mitglieder der Barsinghäuser Jugendfeuerwehr verbringen gemeinsames Wochenende

arsinghausen. Die Annahme, dass ausschließlich Sportler ihre Zeit in Trainingslagern verbringen, ist grundfalsch. Die Mitglieder der Jugendeuerwehr Barsinghausen trafen sich vor wenigen Tagen zum schon traditionellen „Übernachten im Feuerwehrhaus“. Der Name der Aktion gibt allerdings nur äußerst ungenau wieder, was die Jugendlichen an dem Wochenende erwartete. Natürlich gab es auch gemeinsame Freizeit, der Fokus lag jedoch auf der Bewältigung zahlreicher durchaus kniffliger Praxisübungen, ausführlicher Fahrzeug- und Gerätekunde sowie verschiedenen theoretischen Ausbildungseinheiten. Organisiert wurde dieses „Feuerwehr-Trainingslager“ von Marcel Pfadler und Thomas Juhl.

Erste Herausforderung: Die Kinder und Jugendlichen mussten sich ihre Feldbetten selbst aufbauen und die Schlafsachen sortieren. Dann wurde es erstmals ernst. Nicht immer ganz einfach! Aufgabe der ersten Übung: Eine brennende Gartenhütte musste gelöscht, zwei vermisste Personen gefunden und gerettet werden. Zudem galt es, mehrere an der Hütte abgestellte Gasflaschen in Sicherheit zu bringen und zu kühlen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Ausbildungseinheit zum Thema „Heben von Lasten“ machte sich die Gruppe auf zur nächsten Übung: In einem örtlichen Gasumfüllwerk musste ein Feuer gelöscht die Lagerhalle nach vermissten Personen durchsucht und eine unter einer Palette eingeklemmte Person gerettet werden.

Ein gemeinsames Abendessen im Feuerwehrhaus und ein wenig Freizeit später, mussten die jungen Brandbekämpfer bereits wieder ausrücken. In dem Keller eines Wohnhauses war ein Feuer ausgebrochen. Der Löschangriff musste aufgrund einer sehr schmalen Zuwegung mithilfe einer 80 Meter langen Schlauchleitung erfolgen. Auch diese Übung absolvierten die Kinder und Jugendlichen sehr souverän.
Im Feuerwehrhaus wartet das nächste Feuer. Dieses musste jedoch zunächst nicht gelöscht werden – es gab Stockbrot für alle.

Eine letzte Aufregung gab es nach kurzer Nachtruhe in den frühen Morgenstunden. In einer letzten Übung mussten die Jungen und Mädchen einen in Brand geratenen Holzhaufen löschen. Dazu galt es, eine Wasserversorgung aufzubauen und den Ort des Geschehens ausreichend auszuleuchten. Auch diese Aufgabe wurde zur Zufriedenheit aller Anwesenden gelöst. „Die zwölf Kinder und Jugendlichen und die Betreuer und Helfer sind jetzt alle glücklich und zufrieden, aber natürlich auch erschöpft“, berichtete Pressewart Philipp Lattmann.

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