Am Denkmal ist der Teufel los: Autokolonnen verhindern morgens den sicheren Überweg – Ampel ist überfällig

Quelle: Redaktion Garbsen

Am Denkmal vor dem Kindergarten ist besonders morgens sehr viel los und es kommt zu gefährlichen Situationen für Kinder. Darum fordert der Ortsrat eine Bedarfsampel. Foto: Bahl

Meyenfeld. Der Streit um die Fußgängerampel an der Leistlinger Straße am Denkmal geht in die nächste Runde: Ortsbürgermeister Peter Hahne hat die Regionsverwaltung eingeschaltet, nachdem eine Initiative pro Ampel im Ortsrat von der Verwaltung abschlägig beschieden worden war. Grund: Zu wenig Nutzer, die an dieser Stelle mithilfe der Ampel die Straße queren würden, sagte die Stadt.

Hahne wollte das nicht gelten lassen und hat sich deshalb in eigener Regie an die Regionsverwaltung gewendet. Dort war man offenbar verwundert, warum die Garbsener Stadtverwaltung diesem Wunsch nach einer Bedarfsampel als Querungshilfe nicht nachkommt. Als Reaktion des Hahne-Besuchs gibt es nun einen Termin: Am 25. Oktober findet ein Behördentermin der Stadt und der Region mit Beteiligung des Ortsrates zur Abstimmung statt, sagte Hahne.

Der Ortsrat Horst hatte sich schon mehrfach mit der gefährlichen Situation an der stark durch Verkehr belasteten Durchgangsstraße befasst. Sie wird morgens ab 7 Uhr immer stärker auch als Ausweichstrecke zur B 6 für Pendler nach Hannover genutzt. Entsprechend hoch, zwischen 7000 und 9500, sind die täglichen Fahrten von Autos auf dieser Straße.

Bei der Stadt ist das Problem bekannt: Man möchte entweder mit einer Querungshilfe, einer Art Mittelinseln auf der Fahrbahn, reagieren. Kosten: 100.000 Euro. Oder aber nur die Fahrbahn einengen, ähnlich wie am Edeka-Markt in Osterwald. Kosten 60.000 Euro. Der Ortsrat kann sich für keine der beiden Ideen als Einzellösung erwärmen. „Wir fordern eine Ampel, die auf Knopfdruck auf rot springt“, dass sei die sicherste Lösung, sagt Hahne. Als Ergänzung wäre vielleicht eine Verengung der Fahrbahn denkbar, sagt Hahne. Unklar sind zur Zeit die tatsächlichen Zahlen von Fahrzeugen, die pro Tag die Leistlinger Straße nutzen. Ursprünglich war von 7000 Fahrten pro Tag die Rede. Jetzt sollen es mehr als 9500 pro Tag sein, heißt es. Genau Erkenntnisse wird es sicherlich bei dem Behörden Termin geben. Zählungen laufen zur Zeit über die Tempo-30-Messung der Stadt. Der Ortstermin am 25. Oktober wird grundsätzlich als richtige Zeichen gesehen. Allerdings sei die Uhrzeit kontraproduktiv, um 10 Uhr sei dort weniger los als zur Rush Hour zwischen 7 und 8 Uhr, bemängelt Hahne. hb

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