Beim dicken Fritz ging es im Jahr 1975 los
Anita Baesmann (von links), Bürgermeister Christian Grahl und Ortsbürgermeister Werner Baesmann feiern gemeinsam. Foto: Lafci

Beim dicken Fritz ging es im Jahr 1975 los

Es gibt eine Kontinuität bei den Heimatfreunden Berenbostel. Am 28. Februar 1975 haben sie sich in der Gaststätte Zum Dicken Fritz  getroffen, um den Heimatverein Berenbostel zu gründen. „Damals waren wir alle ziemlich blau“, sagt Ortsbürgermeister und Vorsitzender Werner Baesmann. „Und heute nach 40 Jahren spielen die Blauen Jungs aus Osterwald anlässlich der Gründungsfeier auf“, bemerkt Bürgermeister Christian Grahl.
Und tatsächlich hat es sich der Heimatverein Berenbostel von 1975 um den Ortsbürgermeister und Vorsitzenden Baesmann seit der Vereinsgründung auf die Fahne geschrieben, Beständigkeit zu pflegen. Seit 40 Jahren ist es seine Aufgabe, Berenbostels kulturelles Erbe zu bewahren und dabei aber stets für einen verantwortungsbewussten Fortschritt einzustehen.Damals waren 20 Berenbosteler anwesend, um den Verein aufzubauen, und heute sind es allein schon mehr als 170 Mitglieder, die der Einladung in die Gaststätte Reddert gefolgt sind. Insgesamt zählt der Verein für Heimatpflege mehr als 500 Mitglieder und ist somit der größte in der gesamten Region, so Werner Baesmann. Nachbarn, Freunde, Mitglieder – alle kamen nun, um gemeinsam den freudigen Anlass zu feiern.

Lore und Ernst Hermann Marquardt (hinten, von links), Erich Hachmeister, Werner Baesmann (vorne links) und Bodo Weber sind seit der ersten Stunde Mitglied im Heimatverein. Foto: Lafci

Lore und Ernst Hermann Marquardt (hinten, von links), Erich Hachmeister, Werner Baesmann (vorne links) und Bodo Weber sind seit der ersten Stunde Mitglied im Heimatverein. Foto: Lafci

Unter den Gratulanten waren nebem dem Bürgermeister Christian Grahl, der selbst Mitglied des Vereins ist, auch zahlreiche Vertreter aus Vereinen, den beiden Kirchen, den Parteien sowie des Museumsvereins Garbsen und des Stadtarchivs. Höhepunkt des offiziellen Teils waren die Ehrungen von verdienten Mitgliedern. Unter den Gästen waren ebenfalls fünf Gründungsmitglieder. Friedhelm Ernst, Lore und Ernst Hermann Marquardt, Erich Hachmeister, Bodo Weber und Werner Baesmann bekamen für ihre langjährige Treue eine Urkunde. Aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnten Herta Schlote, Marianne Finke und Gerhard Henschel, ebenfalls Gründungsmitglieder. Für Werner Besmann war es eine besondere Ehre, diesen Nachmittag mit den Mitgliedern bestreiten zu können. Denn er ist seit der ersten Stunde mit dabei. Baesmann war zuerst Schatzmeister des Vereins, seit 30 Jahren ist er der Vorsitzende.
Baesmann und sein engagierter Arbeitskreis um Rita Brinkmann, Ernst-August Remmers, Gerd Penkalla und Margarita Koenig haben schon so manche Feste und Veranstaltungen zusammen gestemmt. Die stellvertretende Ortsbürgermeistern Gudrun Roggenkamp (SPD) verweist da auf die fulminante 800-Jahr-Feier im Jahr 2006, aber auch auf Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.  Blumenampeln, Weihnachtsbaum und Beschriftung der Straßenschilder hätte es ohnde die starkte Truppe nicht gegeben, zählte Roggenkamp
auf.

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