Chinesische Austauschschüler spielen an IGS Theater
Auf der Bühne klappt die Verständigung problemlos: Die Schüler aus Shanghai und Garbsen führen einen Sketch auf. Foto: Kiroglu

Chinesische Austauschschüler spielen an IGS Theater

Gibt es eigentlich auch Theater in Shanghai? Da sind sich die elf Austauschschüler aus Shanghai auch nicht ganz sicher. Vielleicht haben sie aber auch einfach die Frage von IGS-Lehrer Ken Arnold nicht verstanden. Arnold unterrichtet Darstellendes Spiel und begrüßt die chinesischen Austauschschüler zu seinem Unterricht. Berührungsängste darf es da nicht geben: „One, two, three“, gibt Arnold vor und schon finden sich die Xiangming-Highschool-Schüler in einer typischen Schauspielübung wieder. Das Thema der Stunde ist eine Inszenierung ohne Worte.
Fünf Mädchen und sechs Jungen aus China sollen gemeinsam mit den IGS-Schülern einen kleinen wortlosen Sketch auf die Bühne bringen. Obwohl die Chinesen kein Wort Deutsch sprechen, klappt die Verständigung ohne Probleme. Zum Teil mit Englisch und zur Not mit Händen und Füßen. Seit mehr als zehn Jahren fahren regelmäßig jedes Jahr einige Schüler des zwölften Jahrgangs der IGS Garbsen nach Shanghai und pflegen somit den Austausch.
Es sind genau zweieinhalb Wochen, in denen die Schüler die fremde Lebensweise kennenlernen. Deutsch- und Musiklehrerin  Heidrun Gehring organisiert den Austausch mit der Partnerschule. Shanghai ist groß und oftmals unübersichtlich, berichten die Schüler. Im Unterricht Darstellendes Spiel klappt zum Glück alles reibungslos. Es gibt wohl Dinge, die sind universell verständlich – egal, ob in China oder Deutschland. So auch die ermüdende Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erstaunlich gut fügen sich die chinesischen Austauschschüler in das Schauspiel ein und zeigen, dass die Gefühlslage während Busfahrten wohl überall ähnlich sein muss.

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