Ingeborg Hochmair erhält den Ehrenring

Ingeborg Hochmair erhält den Ehrenring

Garbsen. In feierlichem Rahmen hat der Freundeskreis Garbsen den Ehrenring an Dr. Ingeborg Hochmair verliehen. 1990 gründete Hochmair gemeinsam mit ihrem Mann Erwin Hochmair das Medizintechnik-Unternehmen MED-EL. Hochmair gilt als herausragende Wissenschaftlerin und Pionierin im Gebiet der Cochleaimplantate. Für ihre Leistungen wurde sie unter anderem mit dem Holzer-Preis der TU Wien und dem Ehrenzeichen des Landes Tirol ausgezeichnet. Hochmair ist Ehrendoktorin der TU München und der Medizinischen Universität Innsbruck. Sie ist Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Audiologie und Unternehmerin des Jahres in Österreich. Unter ihren Kollegen genießt Hochmair ein hohes Ansehen. „Ingeborg Hochmair ist nicht nur eine herausragende Wissenschaftlerin. Sie hat es geschafft, sowohl das Vorantreiben der Forschung, das erfolgreiche Führen eines Unternehmens und ein harmonisches Familienleben mit vier Kindern zu verbinden“, sagte Laudator Professor Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Besonders gerührt zeigte sich Hochmair vom Grußwort von Professor Jörg Wallaschek, Dekan der Fakultät Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover, der in seiner Rede an Hochmairs Vater Kurt Desoyer erinnerte. „Ich hatte die Ehre, Professor Desoyer in Wien kennenzulernen. Die Herzlichkeit hat er an seine Tochter weitergegeben“, so Wallaschek. Auch das Grußwort eines Cochleaimplantat-Trägers rührte sowohl Hochmair als auch die 200 geladenen Gäste und verdeutlichte die hohe Relevanz von Hören für die Lebensqualität: „Durch die Forschung von Ingeborg Hochmair ist das Leben wieder lebenswert“. Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe des Ehrenrings durch Stefan Birkner und Professor Heinz Haferkamp. Ihre Danksagung richtete Hochmair vor allem an Kollegen, an die Forschungsgruppe um Professor Lenarz und an ihre Familie. „Gemeinsam streben wir danach, bis zum Jahr 25 alle Kinder mit Bedarf an einem Cochleaimplantat versorgen zu können“, so Hochmair. Einen besonderen Dank erhielt auch Professor Haferkamp, der sich seit Jahren mit einem großen persönlichen Engagement zur Entwicklung der Stadt Garbsen zu einem Universitätsstandort beiträgt.

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