Garbsener segeln ins eisige Nirgendwo
Mit dem Hochseesegelschiff Wappen von Bremen III, das vor zwei Jahren in Grönland gewesen ist, fahren die Garbsener Segler Egbert W. Latza und Nils Asendorf nach Spitzbergen.

Garbsener segeln ins eisige Nirgendwo

Eine Reise ins ewige Eis von Spitzbergen, dort wo die Eisbären leben und Menschen seltener den Urlaub verbringen: Die Segler Egbert W. Latza (50) und Nils Asendorf (16) erfüllen sich in diesen Ferien einen kleinen Traum und brechen am Nordkap mit der Wappen von Bremen III nach Spitzbergen auf.

Mit dem Hochseesegelschiff Wappen von Bremen III, das vor zwei Jahren in Grönland gewesen ist, fahren die Garbsener Segler Egbert W. Latza und Nils Asendorf nach Spitzbergen.

Mit dem Hochseesegelschiff Wappen von Bremen III, das vor zwei Jahren in Grönland gewesen ist, fahren die Garbsener Segler Egbert W. Latza und Nils Asendorf nach Spitzbergen.

Für so einen Törn bedarf es natürlich intensiver Vorbereitung. Die Crew auf dem 16,5 Meter langen Hochseesegler zählt zehn erfahrene Männer. Für die insgesamt rund 2000 Seemeilen lange Reise ist das Schiff zunächst vom Heimathafen der Seglerkameradschaft Wappen von Bremen nach Tromsø (Norwegen) gebracht worden. Dort wurden der Proviant und alle wichtigen Utensilien aufgenommen. Ein Ausflug dieser Art bei niedrigen Temperaturen und unwirtlichen Bedingungen sei nur etwas für erfahrene Segler, berichtet Egbert W. Latza. Auf Spitzbergen gibt es Eisbären, ein Grund, warum es Vorschrift ist, an Bord eine Waffe zur Abwehr mitzuführen. Die Crew hat zur Vorbereitung auch ein zertifiziertes Überlebenstraining absolviert. „Allen ist klar, das ist kein reiner Urlaubstörn“, sagt Nils Asendorf. Vater Achim Rompa, selbst passionierter Segler, hat ihm aber die Erlaubnis erteilt, weil diese Reise unter der Leitung des sehr erfahrenen Seglers Peter Schikora aus Hannover steht, der mit der Seglerkameradschaft schon die halbe Welt bereist hat. Wenn die Crew heute ins Europäische Nordmeer aufbricht, verfügt sie auch über modernste Technik. Zur Kommunikation ist ein spezielles Iridium Sat-Telefon an Bord, das den Nordpolbereich abdeckt.
Natürlich hat es einen Grund, warum die Reise jetzt stattfindet: Denn nur zwischen Juni und September sei diese Zone besegelbar, sagt Latza. Anlegen soll das Schiff nach fünf bis sechs Tagen in Longyearbyen auf Spitzbergen. Der zweite Teil führt die Segler nach Reykjavik auf Island und wird circa zwölf Tage dauern. Zurück geht es von dort per Flugzeug.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.