Havelse schlägt Werder: „Glück muss man können“

Havelse schlägt Werder: „Glück muss man können“

Havelse feiert 4:1-Erfolg gegen Werder Bremen II (U23)  in der Regionalliga Nord.

Ein hochzufriedener Havelse-Trainer Christian Benbennek fasste in der Spielkonferenz alles in einem Satz zusammen: „Glück muss man können.“ Für Havelse ein wunderschöner  Tag – und weiterhin Platz eins in der Regionalliga Nord. „Hier hat heute Freiburg gegen Bayern München gewonnen“, spielte Benbennek auf das eigentlich in allen Belangen herausragend und überlegen aufgestellte Werder-Team  an. „Hätten wir nicht so gespielt, wie wir gespielt haben, dann wären wir gegen diese hervorragende Mannschaft vollkommen untergegangen“, so seine Analyse. Havelse ging in der Tat glücklich durch ein Eigentor in Führung – setzte dann aber den Schlussakzent zur ersten Hälfte mit einem zweiten Treffer. „Wir wussten, dass wir weiter liefern mussten, durften uns keine Fehler gegen diese Top-Mannschaft erlauben, die Fehler gnadenlos bestraft hätte“, sagt der Trainer. „Unsere Jungs waren heiß auf Werder und haben diese Motivation voll mitgenommen, bis zur 90 Minute.“

Mittelfeld-Spieler Sven-Torge Bremer sprach im Interview von einem verdienten Sieg. Den Schlüssel für den Erfolg und die Topp-Leistungen sieht er in einem einzigartigen Teamgeist der Mannschaft in der Kabine und auf dem Platz. „Das ist mit Sicherheit der besonder Spirit hier in Havelse“, sagte der sympathische Neuzugang vom TSV Steinbach.

Etwas zähneknirchend kam der Glückwunsch von Werder II-Trainer Sven Hübscher: „Wir haben einen ganz schlechten Tag gegen diese tief stehenden Havelser erwischt.“ Und eigentlich hatte sich Werder ja schon darauf vorbereitet, die Tabellenführung Havelse abzunehmen, so stand es jedenfalls im „Weser-Kurier“. Das darf gern noch warten. hb

Spielverlauf: 33. Minute; 1:0: Eigentor von Werderspieler Lars Brünning.

43. Minute 2:0 durch Almir Kasumovic (Sein vierter Treffer für Havelse seit Saisonstart)

76. Minute: 3:0 Kasumovic.

80. Minute:  Fridolin Wagner mit Tor für Werder.

86. Minute: Deniz Cicek zum 4:1-Endstand.

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