Obentrautfest soll wieder attraktiver werden

von Benjamin Irvin | am 26.01.2012 | 98 mal gelesen | 1 Bild
Christian Siemers vom Lebenshilfevorstand (Zweiter von rechts) freut sich über das Geld, dass ihm Alexander Masthoff (von links), Walter Mill und Werner Huckschlag überreichen.

Seelze: Lebenshilfe Seelze | Gewinnübergabe: Lebenshilfe erhält 2107,40 Euro

Gewinnübergabe vom Obentrautfest 2011 bei der Lebenshilfe: Die frohe Botschaften des Abends verkündigte der Seelzer Ortsbürgermeister Walter Mill erst nach einigem Rechnen. Schließlich mussten die unterschiedlichen Geldbeiträge der verschiedenen am Fest beteiligten Vereine und Organisationen, die erst am Donnerstagabend offiziell mitgeteilt wurden, und der gewerblichen Spender erst von Ortsratmitglied Werner Huckschlag zusammengerechnet werden. Insgesamt kamen am Ende 2107,40 Euro zusammen. „Ich bin stolz auf das Engagement der Unterstützer und der Beteiligten“, lobte Mill. Zugleich verwies er jedoch darauf, dass das Obentrautfest in den vergangenen Jahren an Anziehungskraft verloren habe. Dies drückte sich deutlich auch beim Gewinn aus. In Spitzenzeiten lag der Geldbetrag am Ende bei rund 10.000 Mark. „Wir müssen das Obentrautfest wieder zu dem machen, was es einst war“, sagte Mill. Schließlich habe es als eines der ersten Stadtteilfeste in Seelze überhaupt jahrelang Vorbildcharakter gehabt.

Gelegenheit dafür bietet das diesjährige Fest am 1. September. Schließlich wird diesmal das 30-jährige Bestehen gefeiert. „Wir müssen Altbewährtes wieder aufleben lassen und die Menschen gleichzeitig mit neuen Attraktionen anlocken“, sagte SPD-Chef Alexander Masthoff. In diesem Zusammenhang sprach er von einem Markt der Möglichkeiten und einer Kunsthandwerkerausstellung. Zudem wünsche er sich deutlich mehr Trennschärfe vom Obentrautmarkt der HGS.

Christian Siemers vom Lebenshilfevorstand, dem das Geld überreicht wurde, bedankte sich für das Engagement der Vereine und Helfer. „Wir leben von solchem Engagement“, sagte er und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass es das Obentrautfest noch lange gibt.“ Die beiden größten Geldgeber waren der RSV mit einer Summe von 543,77 Euro und die Kaffeestube mit 518,63 Euro. Weitere Geldgeber waren der Klinikclown (150 Euro), der Schaustellerbetrieb Stieg (80 Euro), die Stadtbibliothek (65 Euro), das DRK (200 Euro), der Seelzer Ortsrat (100 Euro), die Volksbank (200 Euro) und der Energieversorger Eon (250 Euro).

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