Zum Jubiläum kommt Knigge - Neujahrsempfang in Berenbostel ist feste Größe
Jubiläum bei der Hannoverschen Volksbank: Zum 25. Mal hat die Hannoversche Volksbank in der vergangenen Woche zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang nach Berenbostel geladen. „Diese Veranstaltung ist eine feste Größe in der Region“, sagte Vorstandsmitglied Gisbert Fuchs stolz vor den rund 180 erschienen Gästen. Unter anderem waren der Garbsener Bürgermeister Alexander Heuer, die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde (Die Grünen), die Bundestagsabgeordnete Caren Marks (SPD), die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg (CDU) und der CDU-Regionsvorsitzender Eberhard Wicke in die Filiale an der Roten Reihe gekommen.
Der Empfang in Berenbostel sei eine schöne und einzigartige Tradition, so Fuchs weiter. Der Dank dafür gebühre den beiden Erfindern Hans-Hinrich Gerken und Heinrich Sprengel. Beide waren am Abend anwesend und freuten sich über den Applaus der Gäste. Allen Krisen zum Trotz sei die Volksbank Leistungsorientiert aufgestellt und habe 2011 eine gute bis erfreuliche Entwicklung vollzogen.
Als Gastredner hatten die Organisatoren Moritz Freiherr Knigge gewinnen können, den Nachfahren des berühmten Adolph Freiherr Knigge. Nach einer Vorstellung durch Regionaldirektor Dirk Heinrich sprach Knigge bei einem kurzweiligen Vortrag über das Thema „Wertschätzende Kommunikation“. Er gab einen Überblick darüber, wie in Unternehmen zwischenmenschliche Reibungs- und daraus resultierende Leistungsverluste durch eine angemessene Kommunikation minimiert werden können. Er betonte, dass durch falsche Kommunikation innerhalb von Unternehmen deutschlandweit pro Jahr ein Schaden von rund 250 Milliarden Euro entstehe. Knigge richtet seinen Appell deshalb vor allem an die anwesenden Führungskräfte: Umgänglichkeit, Sympathie, Offenheit und ein maßvolles Handeln seien entscheidende Kriterien für den Umgang mit Mitarbeitern.
Zudem sei Souveränität gefragt, „schließlich machen wir alle Fehler. Bleiben Sie ruhig – Emotionen sind Gift für die Kommunikation“, gab der Freiherr den Anwesenden als Tipp mit auf den Weg. Natürlich ging er auch auf seinen berühmten Vorfahren und dessen Veröffentlichung „Über den Umgang mit Menschen“ ein. „Knigge ist zum Synonym dafür geworden, wie man es richtig macht“, sagte der Referent.
