Professor Manns erhält den Ehrenring
Freundeskreis-Vorsitzender Stefan Birkner (von links) überreicht gemeinsam mit dem Initiator der Auszeichnung, Professor Heinz Haferkamp, den Ehrenring Garbsen an den 13. Preisträger Universitäts-Professor Michael P. Manns aus Hannover. Foto: Friedberg

Professor Manns erhält den Ehrenring

Der Freundeskreis Garbsen hat den 13. Ehrenring an den Mediziner Professor Michael P. Manns verliehen.

„Professor Manns ist der mit Abstand am meisten zitierte Leber-, Magen- und Darm-Forscher in Europa. In der Rangliste seiner Veröffentlichungen müsste er bei Index 65 liegen. Sein Index liegt jedoch bei über 130. Seine wissenschaftltichen Publikationen belaufen sich auf mehr als 1000“, sagte Universitäts-Professor Dr. Heyo Kroemer, Präsident des Medizinischen Fakultätentages, als Laudator bei der Verleihung im Ratssaal.
Manns ist seit 1991 Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover, seit Oktober 2015 Klinischer Direktor des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig und seit Dezember 2015 Gründungsdireketor des Centre for Individualised Infection Medicine (CIIM), Hannover. Seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Lebererkrankungen, insbesondere Arbeiten zur Hepatitis-Erkrankung, gelten als Meilensteine der Medizin.

Neben den Verdiensten als herausragender Mediziner, die unter anderem mit dem internationalen Hans-Popper-Preis und dem Robert-Pfleger Forschungspreis honoriert wurden, zeichnet sich Professor Manns auch durch seinen bodenständigen und ehrlichen Charakter aus. „Ich schätze Professor Manns für sein Engagement im beruflichen Bereich, aber auch im Privaten. Professor Manns Stärken im Bereich der Vernetzung und Kommunikation sind bewundernswert“, sagte Professor Thomas Lenarz, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover.
Unter seinen Kollegen gilt Professor Manns als verlässlich und humorvoll sowie als Mediziner mit Leidenschaft, der neben seinen intensiven Forschungsarbeiten und seiner unermüdlichen Forschungsaktivität nie die Zeit für die Familie vergessen hat. „Die vier besten Publikationen sind nicht in den über 1000 wissenschaftlichen Arbeiten zu finden, die ich veröffentlicht habe. Die vier besten Publikationen sind meine Kinder“, sagte Professor Manns in seiner Danksagung nach der Verleihung des Ehrenrings durch Professor Heinz Haferkamp und den Freundeskreis- Vorsitzenden Stefan Birkner.

Professor Michael P. Manns trägt sich vor den Augen von Bürgermeister Christan Grahl ins Goldene Buch ein.

Professor Michael P. Manns trägt sich vor den Augen von Bürgermeister Christan Grahl ins Goldene Buch ein.

Zwei seiner Töchter und Manns drei Wochen alter Enkelsohn Moritz nahmen an der feierlichen Ringverleihung mit Musik vom Sobar Alten Saxophon Quartett und anschließendem Empfang in der Rathaushalle teil. „Ich möchte mich vor allem bei Heinz Haferkamp bedanken, der die Veranstaltung seit Beginn mit viel Engagement begleitet und initiiert hat“, lobte der Preisträger. Als besonders prägend für sein Leben beschrieb Professor Manns insbesondere zwei Grundsätze: „Meine Lebensphilosophie besteht zum einen aus dem Grundsatz, dass Erfolg aus 90 Prozent Fleiß und zehn Prozent Genialität besteht und dass das Leben von Persönlichkeiten und Menschen geprägt wird.“
Bürgermeister Christian Grahl lud abschließend die Laudatoren Peter-Jürgen Schneider, Niedersächsischer Minister der Finanzen, Professor Christopher Baum, Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover, Professor Daniel Shouval, Präsident der European Association for the Study of the Liver Jerusalem, Professor Nisar Peter Malek, Ordinarius für Innere Medizin und Direktor der Klinik für Hepatologie, Professor Schirmacher, Ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts der Universtiät Heidelberg, Professor Thomas Lenarz und Professor Heyo Kroemer ein. An der 13. Verleihung des Ehrenrings Garbsen durch den Freundeskreis nahmen zahlreiche geladenen Gäste aus Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung teil. Ziel des Freundeskreises ist es, die Verbindung zwischen Universität und der Stadt Garbsen als Wissenschaftsstandort zu festigen, so Birkner.

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