Rundblick-Praktikanten fragen sich: Ist Journalist ein Traumberuf?
Mit der Kamera wichtige Ereignisse live verfolgen. – Ist Journalist eigentlich ein spannender Beruf?

Rundblick-Praktikanten fragen sich: Ist Journalist ein Traumberuf?

Habt ihr schon einmal daran gedacht, Journalist zu werden? Vielleicht könnte es ja ganz spannend sein, Nachrichten zusammenzutragen und ständig mit Interessanten Leuten zu sprechen. Jonas, Jana und Liza, LiS-Praktikanten des Rundblicks, haben ein bisschen recherchiert, ob Journalist ein Traumberuf ist und beantworten Fragen.
Muss man eigentlich studieren, um Journalist zu werden? – Man braucht auf jedenfall Abitur und in den meisten Redaktionen auch ein abgeschlossenes  Studium.
Welche Vorraussetzungen muss man sonst noch erfüllen? – Man muss die deutsche und in einigen Redaktionen auch die englische Sprache beherrschen. In Wort und Schrift solltest du natürlich gut sein. Auch logisches Denken und Aufmerksamkeit sind von Bedeutung.
Welche Aufgaben genau hat ein Journalist? – Alltägliche Aufgaben sind Recherchieren, Informationen auf Richtigkeit überprüfen, Artikel schreiben, Beiträge planen, Beiträge erstellen, Fotos auswählen, Interviews vorbereiten und führen sowie Pressekonferenzen besuchen.
Was verdient ein Journalist? – Laut Spiegel online verdienen angestellte Redakteure unabhängig vom Medium mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung durchschnittlich 34.000 Euro im Jahr. Die Bandbreite liegt zwischen 26.400 Euro und 40.000 Euro.
Muss ein Journalist auch am Wochenende arbeiten, da ja jeden Tag fast eine Zeitung erscheint? – Ja, es ist üblich, dass Journalisten an Wochenenden und sogar auch an Feiertagen arbeiten. Es kommt aber auf das Unternehmen an.

Eine Regel, die im Journalismus besonders gilt, lautet „Die Konkurrenz schläft nicht“.

Eine Regel, die im Journalismus besonders gilt, lautet „Die Konkurrenz schläft nicht“.

 

Die Konkurrenz im Journalismus ist groß

 

Mode, Lifestyle und Glitzerwelt – gerade Mädchen beantworten die Frage nach ihren beruflichen Träumen häufig mit der gleichen Antwort: Modejournalistin, PR-Beraterin oder Chefredakteurin bei großen Highgloss-Magazinen. Filme wie „Sex and the City“ und „Der Teufel trägt Prada“ schaffen eine neue Dimension des Journalismus, geprägt von Stars und Glamour.
Zur Enttäuschung vieler ist das, was an der Universität gelehrt wird, das eine,  die berufliche Realität jedoch eine andere. Ausnahmefälle mögen existieren, die Regel beginnt jedoch in kleinen Lokalredaktionen, in denen erste Erfahrungen im journalistischen Handwerk gesammelt werden. Wer Journalismus studiert, dem sollte der teils steinige Weg bis zum Ziel der Träume bewusst sein. Vor allem Durchhaltevermögen und Geduld sollten vorhanden sein. Zu empfehlen ist das Sammeln von Berufserfahrungen bereits während des Studiums. Als freier Mitarbeiter lernt man nicht nur die praktische Umsetzung, vor allem können Studenten Kontakte sammeln. In kaum einer Berufswelt sind Kontakte so wichtig.
Der richtige Riecher bei einer spannenden Story, ein breites Netzwerk und eine große Portion Talent erleichtern den Absprung von kleinen Zeitungen hin zu großen Aufgaben. Die Konkurrenz um gute Stellen als Redakteure, vor allem als Festangestellte ist hoch. Als Journalismusstudent konkurriert man anders als andere nicht nur mit Absolventen des gleichen Studienfachs. Journalisten kommen aus vielen Studienfächern: Politik, Medienwissenschaften, Sport, sogar Studienfremde und viele mehr. Sich zu spezialisieren ist dabei ein guter Ansatz, um sich von der Masse abzuheben. Von Glitzer und Glamour kann weiterhin geträumt werden, der Weg dahin sollte jedoch realistisch eingeschätzt werden – und bedeutet harte Arbeit.

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