Siebtklässler helfen mit

Siebtklässler helfen mit

Projekt „Sozial macht stark“ hat sich in Hauptschule durchgesetzt

Da können 16 Siebtklässler der Georg-Elser-Hauptschule in Berenbostel richtig stolz auf sich sein: Nach knapp 40 Stunden Ehrenamt innerhalb eines halben Jahres halten sie nun die Urkunden über die geleistete Arbeit in ihren Händen.

Dank der Zusammenarbeit der Schule mit der FreiwilligenAgentur Garbsen hatten die Schüler die Gelegenheit, Einblicke und Erfahrungen in sozialem und freiwilligem Engagement in Einrichtungen, Vereinen und sozialen Organisationen in Garbsen zu gewinnen. Vor sechs Jahren war das damalige Pilotprojekt „Sozial macht stark (sms)“ an der Georg-Elser-Hauptschule angelaufen und hatte direkt einen einschneidenden Erfolg verbucht. „Mittlerweile ist es kein Projekt mehr, sondern fest in das Schulkonzept der Hauptschule integriert“, sagt Iris Metge, Schul- und Sozialdezernentin der Stadt Garbsen. Im Gegensatz zu einem Betriebspraktikum liegt der Fokus nicht darauf, Arbeitsstrukturen kennenzulernen und sich darin zurecht zu finden, sondern auf dem Erlernen sozialer Kompetenzen.

Die Schüler suchen sich vorab in einer Engagementbörse ihre favorisierten Vereine oder Tätigkeiten aus und müssen sich dann anschließend in einer Art Vorstellungsgespräch bei den Betreuern vorstellen. „Wenn die Schüler überzeugen konnten und alles weitere von beiden Seiten aus passt, kann das Sozialpraktikum beginnen“, so Axel Dettmer, Direktor der Georg-Elser-Hauptschule. Es gehe bei diesem Praktikum darum, etwas anzufangen, durchzuhalten und zu Ende zu führen, sagt Dettmer. Eine Aufgabe, die nicht unterschätzt werden dürfe, so Dettmer weiter.

Auch dieses Jahr hätte es natürlich einige gegeben, die sich mehr hätten einbringen können, umso größer sei aber die Anerkennung für all diejenigen, die eifrig bei der Sache gewesen wären und bei den Betreuern und den jeweiligen Vereinen, Einrichtungen sowie Organisationen einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen hätten, äußert sich Dettmer stolz über seine Schützlinge. So beispielsweise Kennet, der sich als Praktikant beim Garbsener Naturschutzbund unter der Betreuung von Dagmar Strube „hervorragend eingebracht hat“, so Strube.

Mittlerweile ist das Projekt sms so gut etabliert, dass immer mehr Vereine und Einrichtungen daran teilnehmen möchten. Neu dabei sind auch die Stiftung Help, die Tafel Garbsen und der Spieltreff Märchenstraße. Vielleicht, so hoffen die Verantwortlichen, entscheiden sich einige Schüler dafür, das Ehrenamt in Zukunft fortzuführen.

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