Stadtgespräche starten

Stadtgespräche starten

Erster Vortrag am 25. August verspricht eine interessante Diskussion

Der Freundeskreis Garbsen und die Stadt führen das gemeinsame Projekt „Stadtgespräche“ auch dieses Jahr weiter fort. „Aufgrund des Umbaus des Bürgerbüros und der zeitweisen Belegung des Ratssaales starten wir dieses Jahr später mit den Stadtgesprächen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Stefan Birkner.
Die verlängerte Wartezeit auf die Fortsetzung der „Stadtgespräche“ hat sich für die Teilnehmer jedoch gelohnt: Bereits die erste Veranstaltung verspricht eine interessante und fachlich sehr gut besetzte Diskussion im Ratssaal. Unter dem Thema „Die Verfolgung von Terroristen und Spionen – Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof“ wird Harald Range einen Kurzvortrag gestalten.
Der Generalbundesanwalt wird einen Einblick in seine Arbeit geben, aber auch aktuelle und gesellschaftlich präsente Themen wie die NSA-Affäre und den NSU-Prozess aufgreifen. Birkner wird die erste Diskussion am Montag, 25. August, ab 18 Uhr im Rathaus leiten. „Neben Harald Runge haben wir auch Maren Brandenburger, Verfassungsschutzpräsidentin Niedersachsens, und Thomas Remmers von der Rechtsanwaltskammer Celle eingeladen. Wir bieten unseren Zuhörern und Diskussionsteilnehmern ein großes Fachwissen an“, so Birkner.
Der Eintritt für die Veranstaltungen ist frei, nach einem rund 20-minütigen Vortrag sind alle Gäste eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Initiator Professor Heinz Haferkamp erinnert sich noch an die Anfänge der Stadtgespräche. „Früher haben wir ein Forum im PZH veranstaltet. Doch mit der Zeit wurde die Hemmschwelle vor der Universität zu hoch und die Teilnahme ging zurück. Gemeinsam mit der Stadt haben wir das Konzept „Stadtgespräche“ entwickelt. Die Bürger kommen des öfteren ins Rathaus, kennen sich dort aus und fühlen sich wohl“, so Haferkamp.
An den Diskussionen nahmen in den vergangenen Jahren bis zu 100 Besucher teil. Beim Vortrag des Generalbundesanwalts Runge ist auch aufgrund der medialen Präsenz des Themas „Sicherheit in Deutschland“ mit einer hohen Teilnehmerzahl zu rechnen.

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