Zwölftklässler heißen Flüchtlinge willkommen
Die Schülerinnen Marina (sitzend,von links) und Maria stellen Flüchtlingen ihr Bastelprogramm vor. Foto: friedberg

Zwölftklässler heißen Flüchtlinge willkommen

Der Satz „Zu Hause ist da, wo deine Freunde sind“ rührte in dieser Woche nicht nur die Schüler des zwölften Jahrgangs des Johannes-Kepler-Gymnasiums an, auch Kommunalpolitiker, Lehrer und Schulleiter Dieter Schwandt zeigten sich von dem Engagement des Abiturientenjahrgangs beeindruckt. Im Rahmen des Seminarfachs „Migration“ unter der Leitung von Max Jäger haben die Zwölftklässler in der Aula des Schulzentrums III eine Welcome-Party für Flüchtlinge aus Garbsen organisiert.
Bei der Willkommensfeier wurden den Gästen Freizeitangebote für Asylsuchende und Migranten präsentiert. „Es ist sehr wichtig, dass Jugendliche sich nicht langweilen und über gemeinsame Freizeitaktivitäten mit anderen Kindern in unsere Gesellschaft integriert werden“, sagte Horsts Ortsbürgermeister und ehemaliger JKG-Lehrer Günther Barthel.
Die Schüler stellten den Flüchtlingen ein wöchentliches Angebot aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Immer montags trifft sich beispielsweise die Kreativ-Gruppe zum Basteln, Malen und Gestalten im Jugendzentrum Auf der Horst, Von 18 bis 19 Uhr können die Teilnehmer nach Herzenslust Bilder anfertigen, mit Farben experimentieren oder Armbänder verzieren. Wer musikalisch interessiert ist, kann dienstags ab 15.30 Uhr im Jugendzentrum das eigene Talent entdecken. Mit bereitgestellten Musikinstrumenten wie Gitarre und Schlagzeug werden die Teilnehmer in die Welt der Töne und Klänge eingeführt. Sportlich wird es freitags ab 14 Uhr auf dem Sportplatz des Garbsener SC. Mädchen und Jungen sind zum lockeren Fußballtraining eingeladen. „Es wäre toll, wenn die Teilnehmer Sportsachen mitbringen könnten“, sagte Organisator Max Jäger. Ebenfalls freitags trifft sich die Geocaching-Gruppe. Beim Geocachen werden mithilfe von GPS-Geräten versteckte Hinweise gesucht. Die Schatzjagd beginnt je nach Wetterlage am frühen oder späten Nachmittag. „Ich bin stolz, dass wir uns für unsere Mitmenschen einsetzen können und von unserer Schule so viel Unterstützung erfahren“, sagte Schülerin Anna Grieshop.

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