50 Frauen machen bei Sportworkshops mit. Regionssportbund kooperiert am interkulturellen Sporttag für Frauen mit dem TuS Empelde
Hier kommen die Frauen schnell ins schwitzen. Foto: Rabenhorst

50 Frauen machen bei Sportworkshops mit. Regionssportbund kooperiert am interkulturellen Sporttag für Frauen mit dem TuS Empelde

Empelde. Frauensporttage gibt es in der Region Hannover schon seit Längerem. Der interkulturelle Frauensporttag fand jetzt allerdings erst zum dritten Mal statt. „Unser Plan, ihn jährlich an wechselnden Orten auszurichten, ist aufgegangen“, sagte Dagmar Ernst vom Regionssportbund. Die Kooperationspartner in Empelde waren der Tus Empelde, das Familienzentrum, der Rote Faden und das kommunale Frauenzentrum. „Die Premiere hier bei uns in Empelde ist gelungen. Insgesamt haben 50 Frauen teilgenommen „, freute sich TUS-Vorsitzende Christiane Weißenborn.

Zu den Angeboten in den Sporthallen der Marie-Curie-Schule gehörten unter anderem Dance for Fun, Pilates, Beckenbodentraining, Quigong (Himmlische Schwalbe), Intervalltraining, Selbstverteidigung und Yoga. Die Kurse im Freien für die Sportarten Pétanque und Walken wurden mangels Interesses gestrichen.

Die Teilnehmerinnen konnten aus 13 verschiedenen Sportarten wählen. In einer Halle bewegten sich die Frauen bei „Dance for fun“ zu fetziger Musik. Schon nach kurzer Zeit stand den Teilnehmerinnen nicht nur der Schweiß, sondern auch die Begeisterung ins Gesicht geschrieben.

Einen Raum weiter lernten die Teilnehmerinnen im Selbstverteidigungs-Workshop, wie sie sich mit gezielten Tritten und Schlägen gegen mögliche Angreifer zur Wehr setzen können.

„Mit dem Frauensporttag möchten wir neue Mitglieder werben und unsere Angebote vorstellen“, sagte Weißenborn. Der Interkulturelle Frauensporttag biete den Frauen zudem die Möglichkeit, im geschützten Raum ohne Männer zu trainieren. „Das ist vor allem Frauen mit Migrationshintergrund wichtig“, betonte Beate Janisch vom Frauenzentrum. Unter den 50 war allerdings nur eine Frau mit ausländischen Wurzeln.

Mit dem Interkulturellen Frauentag leistet der Regionssportbund zudem eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. „Wir unterstützen die Vereine in der Organisation, und beim nächsten Mal können sie es dann allein“, sagte Dagmar Ernst.

Zu den Teilnehmerinnen gehörte auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms. „Das ist wirklich eine tolle Sache. Man kann hier an vielen Angeboten schnuppern und testen, was einem am besten gefällt“, sgate sie begeistert.

Sehr gut gefallen aht es auch Susanne Gassmann. „Ich habe alle Sportarten schon mal ausprobiert, aber nie über die gesamte Distanz von 45 Minuten. Das hat total Spaß gemacht sagte die Empelderin.

Für die Bespaßung des Nachwuchses mit Kinderschminken und der Hüpfburg sorgte die Johanniter Jugend. Den Sanitätsdienst hat die die Johanniter Unfallhilfe Ronnenberg übernommen.

Bildquelle

  • Frauensporttag1: Heidi Rabenhorst

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