Basare von Frauen für Frauen immer beliebter. Wohlfühlatmosphäre überzeugt Besucherinnen
Das Vorbereitungsteam mit Christiane Weißenborn (von links), Claudia Zilke und Christiane Zimmermann freut sich über die gute Resonanz. Foto: Rabenhorst

Basare von Frauen für Frauen immer beliebter. Wohlfühlatmosphäre überzeugt Besucherinnen

Ronnenberg/Empelde. Auch im Calenberger Land werden Basare von Frauen für Frauen immer beliebter. So feierte der 1. Glüxsache (n)-Frauenbasar im Ronnenberger Gemeinschaftshaus eine gelungene Premiere. Und auch die dritte Auflage des Basars von Frauen für Frauen im Familienzentrum der Johanneskirchengemeinde in Empelde war erfolgreich.

Es war eine Premiere, eine Eintagsfliege soll es nicht bleiben. Die Organisatorinnen des vom Stadtfestvereins Stafero initiierten 1. Glüxsache(n)-Frauenbasars unter dem Motto „Alles was Frau glücklich macht“, freuen sich über den gelungenen Start: „Es sind rund 150 Besucher gekommen, ein paar mehr hätten es jedoch gerne sein können“, sagt Claudia Bierhanse. „Wir wollen damit keinesfalls die traditionellen Secondhand-Basare verdrängen. Wir möchten einfach etwas für Frauen machen“, fügt Mitorganisatorin Anja Eisenhardt hinzu. Pro Person wurde zwei Euro Eintritt verlangt – allerdings zum guten Zweck. „Die gesamten Eintrittsgelder in Höhe von 350 Euro gehen an die Aktion Weihnachten im Schuhkarton“, berichtet Eisenhardt. An insgesamt 46 Ständen gab es alles zu kaufen, was Frauen glücklich macht – Kleidung, Schuhe, Schmuck, Accessoires. „Einer Wiederholung im nächsten Jahr steht nichts im Wege. Vor allem die Resonanz der Verkäuferinnen, die aus der gesamten Region kamen, fiel positiv aus“, verrät Bierhanse. Und auch 2018 soll wieder der Stadtfestverein mit ins Boot geholt werden. „Nur Vereine können das Dorfgemeinschaftshaus mieten. Und wir freuen uns, dass Stafero unsere Idee unterstützt“, fügt sie hinzu. Die Neuauflage ist für April geplant. Dann werde es auch Kaffee und Kuchen. Auch das Fazit der Besucherinnen fällt positiv aus. „Die Qualität der Angebote ist wirklich gut“, sagt Christine Blossey aus Gießen bei Hildesheim. Auch Sabine Hoffmann aus Velber ist angetan. „Mir gefällt vor allem die Wohlfühlatmosphäre“, sagt sie.

Und auch der Basar von Frauen für Frauen in Empelde kann nicht über mangelnde Besucher klagen. „Wir veranstalten das nun schon zum dritten Mal und freuen uns über die gute Resonanz“, berichtet Christiane Zimmermann, die mit Claudia Zielke und Christiane Weißenborn zum Vorbereitungsteam gehört. Mit dem Angebot will auch sie keinesfalls die Secondhandbasare verdrängen. „Frauen sind aber auch ganz gerne mal unter sich. Natürlich sind auch Männer hier willkommen“, berichtet Zimmermann. Diese kann man allerdings an einer Hand abzählen. Im Unterschied zum Ronnenberger Basar gibt es in Empelde nicht nur typische Sachen für Frauen. „Unser Angebot an 32 Verkaufsständen reicht von Secondhandkleidung über Spielzeug bis zu Selbstgenähmten“, so die Koordinatorin des Familienzentrums. Während der Veranstaltung waren alle Räume geöffnet. In der Kirche konnten die Frauen die Garderobe anprobieren. Gemütliche Sitzecken im Johannescafé und leise Hintergrundmusik luden zum Verweilen ein. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken ist für das Familienzentrum bestimmt. „Wir müssen pro Jahr eine vierstellige Summe selbst finanzieren“, betont Zimmermann.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Bildquelle

  • Basar Empelde2: Heidi Rabenhorst
  • Basar Empelde1: Heidi Rabenhorst

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