Druckbelüfter hilft bei Brandbekämpfung. Getec-Konzernchef spendet 2500 Euro für den Kauf des Hochdruckgerätes
Getec-Kornzernchef Karl Gerhold übergibt seine Spende im Beisein von Bürgermeisterin Stephanie Harms offiziell an die Feuerwehr. Foto: Rabenhorst

Druckbelüfter hilft bei Brandbekämpfung. Getec-Konzernchef spendet 2500 Euro für den Kauf des Hochdruckgerätes

Empelde. Mit diesem Gerät kann die Empelder Feuerwehr ihre Rettungsmaßnahmen nun noch schneller und sicherer bewältigen: Dank einer großzügigen Spende von 2500 Euro konnte ein elektrischer Druckbelüfter angeschafft werden. Getec-Konzernchef Karl Gerhold, der das Geld gespendet hatte, überzeugte sich am Sonnabend persönlich davon, wofür die Feuerwehr diese ausgegeben hat. Auf der Brandübungsanlage führten ihm der Fördervereinsvorsitzende Dennis Hechler und die Heißausbilder den neuen Druckbelüfter vor.

Solch ein Windmacher mit Elektromotor funktioniert im Prinzip wie ein Ventilator. „Er sorgt für eine rasche Entlüftung verqualmter Räume. Diese schnelle Entrauchung ermöglicht einen leichten und schnellen Zugang, eine bessere Sicht und eine Senkung der Temperaturen“, erklärte der Fördervereinschef. Mit diesem Hochleistungsgerät könne die Feuerwehr Brände besser bekämpfen.

Der Feuerwehr-Förderverein war 2010 gegründet worden, um die Feuerwehr Empelde in ihrer Arbeit finanziell zu unterstützen. Allein im vergangenen Jahr hat er die Ortsfeuerwehr mit insgesamt 12 000 Euro unterstützt. Von dem Geld wurden unter anderem eine Wärmebildkamera und eine komplette Kettensägeausrüstung angeschafft.

Viermal im Jahr organisiert der Verein auf der Brandübungsanlage hinter dem Feuerwehrgerätehaus An der Halde spezielle Ausbildungstage für die aktiven Einsatzkräfte, die nicht nur aus dem Ronnenberger Stadtgebiet, sondern auch aus den Nachbarkommunen wie Gehrden, Seelze, Pattensen und Wennigsen kommen. Die Brandübungsanlage wurde komplett in Eigenarbeit und mit Unterstützung des Feuerwehr-Fördervereins erstellt.

Auf diesem Gelände können die Atemschutzgeräteträger weitaus besser und realistischer ausgebildet werden. „Im Ausbildungsfall ermöglicht der neue Druckbelüfter nun eine noch intensivere Schulung mit einem sehr realistischen Übungseinsatz. Die Heißausbilder werden trotz der Hitze gekühlt“, sagte Hechler. Auch das sei ein Vorteil.

„Als Kommune ist es unsere Pflicht, eine Feuerwehr vorzuhalten. Dazu gehören jedoch nur Haus, Fahrzeug und Ausrüstung“, sagte Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms bei der offiziellen Übergabe. Diese Spenden seien ein Zeichen der Anerkennung und des Respekts. „Die Feuerwehren gehen schließlich an 365 Tagen für uns durchs Feuer. Wir können nicht genug danken für diesen ehrenamtlichen Einsatz“, fügte sie hinzu.

Bildquelle

  • Großspende Gruppenbild: Heidi Rabenhorst

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