Ein musikalischer Blumenstrauß im Winter. Gehrdener Kammerorchester und Solisten bekommen stehende Ovationen bei Konzert im Bürgersaal
Eva Herzig, Bernardo Martinez und Alfons Schleinschock bedanken sich beim Publikum. Foto; Rabenhorst

Ein musikalischer Blumenstrauß im Winter. Gehrdener Kammerorchester und Solisten bekommen stehende Ovationen bei Konzert im Bürgersaal

Gehrden. Ein musikalischer Blumenstrauß schönster Operetten- und Musicalmelodien hat am Sonnabendnachmittag die mehr als 150 Besucher im voll besetzten Bürgersaal des Rathauses beim Winterkonzert des Gehrdener Kammerorchesters die nasskalten Temperaturen vergessen lassen. Die etwa 40 Musiker unter Leitung von Bernardo Martinez haben sich mit den Solisten Eva Herzig (Sopran) und Alfons Schleinschock (Bariton) gesangliche Unterstützung mitgebracht.

Die gebürtige Schweizerin ist seit 2007 als Gesangsdozentin an der Hochschule für Theater, Gesang und Medien in Hannover tätig. Seit 2008 wohnt die studierte Opernsängerin in der Burgbergstadt. Neben ihren Auftritten als Konzert- und Opernsängerin widmet sie sich auch gerne der leichten Muse. So sind ihre Muttertagskonzerte mit schwelgerischen Melodien aus Operette und kessen USA Schlagern in Gehrden inzwischen zu einer festen und beliebten Einrichtung geworden.

Auch Alfons Schleinschock ist kein Unbekannter. Der langjährige Leiter der Musikschule Calenberger Land und ehemaliger Tuttist der ersten Violinen in der NDR-Radiophilharmonie Hannover, hat 1995 seine Leidenschaft für den Gesang entdeckt und eine Gesangausbildung begonnen. Neben dem klassischen Repertoire ist ihm die Pflege der gehobenen Unterhaltungsmusik ein besonderes Anliegen.

Passend zum Konzertmotto „Wir machen Musik“ erklang zum Auftakt die Titelmelodie aus dem gleichnamigen Terra-Film. Dem ließen die Musiker „Es war einmal“ aus der Operette „Im Reiche des Indra“ von Paul Lincke sowie das Duett Hannchen aus der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke folgen.

Danach standen bekannte Stücke wie „Da geh ich zu Maxim…“ aus der Feder von Franz Lehar auf dem schwungvollen Programm.

Höhepunkt des einstündigen Konzertes war anschließend ein Medley aus „My fair Lady“ von Frederick Loewe. Die Soloauftritte der beiden Sänger setzten dem Konzert dabei mehrere Glanzpunkte auf. So trat Herzig als Eliza mit „Ich hätt getanzt heut Nacht“ auf, während Schleinschock beteuerte: „Lippen schweigen'“. Bernardo Martinez verstand es, in seiner Moderation mit Heiterem, Geschichtlichem und Anekdoten die Verbindung zur Musik zu schaffen.

Und wie sollte so ein gelungenes Konzert auch anders enden? Begeistert forderte das Publikum schließlich mit stehenden Ovationen und mit lauten Bravorufen Zugaben, denen das Ensemble und die Sänger nur zu gerne nachkamen.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Bildquelle

  • Winterkonzert Leute: Heidi Rabenhorst
  • Winterkonzert alle drei: Heidi Rabenhorst

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