Empeldes TuS-Chef hört auf. Traditioneller Neujahrsempfang der Vereine / Bürgermeisterin bedankt sich bei Ehrenamtlichen
Angeregter Gedankenaustausch: Vertreter von zehn Empelder Vereinen trafen sich mit Bürgermeisterin Stephanie Harms zum traditionellen Neujahrsempfang. Foto: Rabenhorst

Empeldes TuS-Chef hört auf. Traditioneller Neujahrsempfang der Vereine / Bürgermeisterin bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Empelde. Vertreter von zehn Empelder Vereinen haben sich am Sonntag zu ihrem Neujahrsempfang im Sportparkrestaurant getroffen. Alle Teilnehmer zogen ein positives Fazit. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz: „Ohne Sie wären wir als Stadt viel ärmer“, sagte sie.

Sehr zufrieden blickte Erich Wolf, Vorsitzender des gastgebenden TuS Empelde, auf das vergangene Jahr zurück – und er hatte dabei vor allem die Nachwuchsarbeit im Blick. Wolf berichtete unter anderem, dass der Sportverein inzwischen bereits vier Arbeitsgemeinschaften für Schülerinnen und Schüler an der Marie-Curie-Schule anbiete. Geplant sei darüber hinaus nun auch noch eine Arbeitsgemeinschaft in der Empelder Grundschule.

Während des Empfanges verkündete TuS-Chef Wolf auch offiziell, was hinter den Kulissen schon länger die Runde macht: „Ich kandidiere nach zwölfeinhalb Jahren nicht mehr als Vorsitzender des TuS Empelde“, erklärte er. In der Runde stellte er auch gleich seine Wunschkandidatin vor: Die derzeitige Hauptsportwartin Christiane Weißenborn soll Wolfs Nachfolgerin werden. Die entsprechende Wahl findet am 23. Februar im Rahmen der TuS-Jahresversammlung statt.

Bei dem Neujahrsempfang im Sportparkrestaurant gab es viele Themen. So hofft zum Beispiel die stellvertretende DLRG-Vorsitzende Manuela Holm, dass das Freibad bald beheizt wird. „Wir benötigen dringend mehr Trainingsgelände“, sagte sie.

 Personelle Probleme hat das Museum für Kali- und Salzbergbau. „Unsere aktive Familie bricht aus Alters- und Krankheitsgründen immer mehr weg“, bedauerte Peter-Michael Köhler. Der Leiter des Kali-Museums bemängelte vor allem, dass „uns die Schulen im Stich lassen“.

 Friedrich Engelmann, Vorsitzender des Empelder Mandolinen- und Gitarrenorchesters, wies hingegen auf die gute Entwicklung seines Vereins hin. „In unseren drei Orchestern spielen jeweils bis zu 25 Kinder und Jugendliche mit, die wir auch selbst ausbilden“, sagte er. Das 90-jährige Bestehen des Orchesters soll am 18. November mit einem Jubiläumskonzert in der Marie-Curie-Schule gefeiert werden.

 Durchweg Positives berichteten auch die Vertreter des Vereins Schüler- und Familienhilfe, des Männergesangvereins, des Sozialverbandes, der Schützengesellschaft, der Kleingartenkolonie Mein Hobby sowie des erst vor vier Jahren gegründeten Fußballvereins Borussia Empelde. „Unsere Mitgliederzahl hat sich von anfangs 75 auf nunmehr 180 erhöht. Darauf sind wir sehr stolz“, teilte Borussia-Vorsitzender Dieter Knop seinen aufmerksamen Zuhörern mit. Der junge Verein will im kommenden Jahr sein dann fünfjähriges Bestehen ein bisschen feiern. „Deshalb möchten wir gerne auch Gastgeber des traditionellen Neujahrsempfanges am 21. Januar 2018 sein“, gab Borussia-Chef Knop schon einmal vorsorglich an die Gäste des diesjährigen Empfanges weiter.

 

 

Bildquelle

  • 04_FOTO_Empfang Vereine Gruppenbild_groß_rh: Heidi Rabenhorst

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