Erster Seconhandbasar ist großer Erfolg. Bei der Veranstaltung der KiTa Am Castrum bieten 46 Verkäufer ihre Waren an
Die werdende Mutter Sina Wolf (links) deckt sich bei Agnes Nowak und Gabriel mit Babysachen ein. Rabenhorst

Erster Seconhandbasar ist großer Erfolg. Bei der Veranstaltung der KiTa Am Castrum bieten 46 Verkäufer ihre Waren an

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Diese Veranstaltung wird sicher keine einmalige Sache bleiben: Der erste Secondhandbasar in der Gehrdener Kindertagesstätte Am Castrum ist überaus gut angekommen. „Wir sind sehr zufrieden mit der guten Resonanz“, sagte Christina Andree vom Kita-Förderverein, der den Basar veranstaltet hat.

Die Auswahl an den 46 Verkaufstischen war beeindruckend: In einem Raum stapelten sich Hosen, Shirts und Pullover. Aber auch Schuhe, die wegen der schnell wachsenden Kinderfüße nicht aufgetragen werden konnten, warteten auf neue Besitzer. In einem anderen Raum türmten sich nicht nur Spiele und Puzzles, sondern sogar Laufräder und Fahrräder.

Auch Sina Wolf, die im Mai ihr erstes Kind erwartet, wühlte sich durch die Stapel. „Gerade am Anfang wachsen die Kleinen so schnell aus allem heraus, und da passt das wunderbar“, sagte die Besucherin aus Kirchrode.

Viel Spaß hatten die Kinder an ihren Verkaufstischen. „Ich habe mein Kinderzimmer aufgeräumt“, erzählte die achtjährige Sara, die sich von ihren Einnahmen neues Spielzeug kaufen will. Auch Marc (13), Niclas (12), Kevin und Julian (beide 11) trennten sich vom „Kinderkram“. Kevin will das eingenommene Geld aber lieber sparen. Die vier Freunde hatten sich ganz spontan entschieden, einige Sachen zu verkaufen. „Wir haben Leute mit Kartons in den Kindergarten gehen gesehen und dann haben wir schnell unsere Zimmer durchforstet“, verriet Julian.

Von einem Secondhandbasar profitieren alle: die Eltern, weil sie günstig den Kleiderschrank wieder auffüllen können, die Familien, die einen kleinen Obolus für ihren Verkauf erhalten, und der Kindergarten. Der Erlös aus der Kaffeestube und den Standgebühren – 5 Euro und ein Kuchen pro Tisch – kommt ihm zugute. Davon sollen neue Spielgeräte angeschafft werden. 688 Euro hat der Förderverein für den Kindergarten eingenommen.

Angesichts der gelungenen Premiere denken die Organisatoren bereits an einen zweiten Basar im Herbst. „Der genaue Termin steht noch nicht fest. Aber es wird im September sein“, kündigte die Fördervereinsvorsitzende an.

Bildquelle

  • Basar1: Heidi Rabenhorst
  • Basar2: Heidi Rabenhorst

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