Förderverein Erinnerungsarbeit trifft sich zum Gedenken. Vorsitzende legt Blumengebinde nieder

Förderverein Erinnerungsarbeit trifft sich zum Gedenken. Vorsitzende legt Blumengebinde nieder

Ronnenberg. Der Förderverein Erinnerungsarbeit Ronnenberg ist am Tag vor dem Holocaustgedenktag zusammengekommen, um vor allem der jüdischen Opfer aus Ronnenberg zu gedenken. Der Holocaustgedenktag wurde 2005 von den Vereinten Nationen im Gedenken an die Opfer des Holocaust und an die Befreiung von Auschwitz- Birkenau eingeführt.

„Wir erinnern heute insbesondere an die 13 ehemaligen jüdischen Mitbürger Ronnenbergs, die hier auf der Stele des Mahnmals genannt und die zwischen 1941 und 1944 im Holocaust umgekommen sind. Unter ihnen sind hier genannt die Geschwister Max und Rosa Seligmann“, sagte Vereinsvorsitzende Ruth Wegner.

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von Soldaten der sowjetischen Roten Armee befreit. „Beide, Max und Rosa Seligmann haben die Befreiung nicht mehr erlebt. Niemand kann ermessen welche seelischen Qualen sie ausgestanden haben müssen“, fügte sie hinzu.

Der Förderverein Erinnerungsarbeit Ronnenberg hat sich zum Ziel gesetzt die Erinnerung an das jüdische Leben und an die jüdischen Menschen, hier in Ronnenberg, wach zu halten. Wie schwierig das mitunter ist, werde den Mitgliedern des Vereins immer wieder bewusst, so Wegner.

Bildquelle

  • 04_FOTO_Erinnerunsgarbeit_Fu_rh: Heidi Rabenhorst

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