Großes Sommerfest bei der Gehrdener AWO-Residenz
Das Schiff wird getauft (von links): Grazyna Rapczynska mit Ursula Kuhnt und Rudolf Schmidale vom Heimbeirat und „Kapitän“ Hans Kuhnt.

Großes Sommerfest bei der Gehrdener AWO-Residenz

„Schiff ahoi“ beim Sommerfest der Senioren

Arbeiterwohlfahrt betreut 85 Bewohner im Pflegeheim – Neue Wohnungen im Baugebiet Neddernholz

Gehrden. Mit maritimen Ohrwürmern wie „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ hat der Shantychor De Leineschippers aus Hannover unter der Leitung von Klaus Bobbert am Sonntagnachmittag die Bewohner und Mitarbeiter der AWO-Residenz unterhalten.

Für das maritime Sommerfest hatte die Männergruppe des Seniorenheimes sogar ein Schiff gezimmert, das auf den Namen „Biawo“ getauft wurde. „Bi kommt aus dem Afrikanischen und heißt Zuhause, AWO bedeutet Arbeiterwohlfahrt. Der Name spricht für sich – wir sind hier daheim angekommen“, sagte die Einrichtungsleiterin Grazyna Rapczynska, die sich besonders darüber freute, dass die Kinder aus der Nachbarschaft bei dem Fest mitmachen. „Die Damen aus unserer Nähgruppe haben sehr gekonnt die Meerjungfrauenkostüme genäht“, verriet sie.

Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen sowie Leckereien vom Grill gesorgt. Küchenchef Sebastian Pohl verwöhnte die Besucher an den Tischen mit Eis und Fischbrötchen. Die jüngeren Besucher konnten beim Angelspiel ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Das 2012 eröffnete Pflegeheim bietet 85 Pflegeplätze in 79 Einzelzimmern. Der daneben liegende Trakt für betreutes Wohnen verfügt über 16 Appartements. „Es gibt eine überschaubare Warteliste“, berichtet AWO-Geschäftsführer Dirk von der Osten. Bedarf für ein weiteres Alten- und Pflegeheim in der Burgbergstadt sieht er derzeit nicht. „Wir haben allerdings im Rahmen des von der Region ausgeschriebenen Projektes „Selbstständiges Leben im Alter“ mit der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) einen Investor gefunden, der im Neubaugebiet Neddernholz 14 barrierefreie Wohnungen baut“, berichtet der Gehrdener. Ein Versorgungs- und Betreuungspaket seitens der AWO sei nicht vorgesehen. „Leistungen können optional gebucht werden“, erklärt von der Osten das Konzept.

In den ersten eineinhalb Jahren begleitet Sozialpädagogin Stephanie Böhm von der Region Hannover die Mieter. „Jeder kann für sich entscheiden, ob und gegebenenfalls welche Betreuung er möchte“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Die Wohnungen sollen im Oktober 2017 bezugsfertig sein. „Vielleicht schaffen wir es aber schon eher“, hofft er.

Bildquelle

  • AWO Sommerfest1: Heidi Rabenhorst

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