Katholische Christen feiern Fasching für guten Zweck. Schlagerstars der 50er Jahre und die Whaxx-up Kids begeistern rund 170 Gäste
Vorbereitungsteam (von links): Inge von Kossak, Ute Kellersmann, Christine von Kossak und Anette Heckmann. Foto: Rabenhorst

Katholische Christen feiern Fasching für guten Zweck. Schlagerstars der 50er Jahre und die Whaxx-up Kids begeistern rund 170 Gäste

RONNENBERG. Seit mehr als vier Jahrzehnten feiert die Katholische Kirchengemeinde Ronnenberg Fasching und leistet mit dem Erlös Hilfe für Menschen in Not. „Das Geld geht zur Hälfte an den Eine-Welt-Kreis unsere Gemeinde, der jedes Jahr zwei Projekte aussucht, die unterstützt werden sollen“, verriet die federführende Organisatorin Anette Heckmann. Die andere Hälfte werde für die Caritasarbeit in der Gemeinde verwendet.

Am Sonnabend stand das Karnevalsvergnügen unter dem Motto „Wie es euch gefällt“. Mit bekannten Liedern wie „Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett“, „Ich will keine Schokolade“ und „Schuld war nur der Basanova“ heizten Ilka Passior, Susi Sander, Michaela Porrmann, Peter Frese und Carsten Brandt von den ThoMoRo-Voices, dem Gospelchor der Kirchengemeinde, die Stimmung ordentlich ein.

Den Auftakt der Veranstaltung, die bereits zum 46. Mal stattgefunden hat, machten die Whaxx up–Kids der Tanzschule Amaro. Die sieben- bis zehnjährigen Kinder sind Hip-Hop Vize-Norddeutscher Meister 2016 und 2017 und erreichten bei den Europameisterschaften in ihrer Altersgruppe den 3. Platz.

Mit dem Verlauf des Festes zufrieden zeigte sich Anette Heckmann: „Der Überschuss  liegt bei etwa 1500 Euro“, betonte Heckmann von der Katholischen  Kirchengemeinde Ronnenberg. Übrigens stammt der beim Faschingsvergnügen eingenommene Spendenbetrag nicht aus  dem klassischen Speisen- und Getränkeverkauf: „Die Gäste schätzen vielmehr den Wert dessen, was sie verzehrt und getrunken haben. Ich möchte mich an dieser Stelle für die große Spendenbereitschaft bedanken“, sagte die federführende Organisatorin  im Namen des Vorbereitungsteams, zu dem auch Inge von Kossak gehört. Die Achtzigjährige hat kein einziges Fachingsvergnügen ausgelassen und kann sich gut an die Anfänge erinnern. „Es begann im Jahr 1971, als Theo Meenen als Pfarrer in unsere Kirchengemeinde kam. Der Rheinländer „forderte“ sozusagen eine Faschingsfeier“, erinnert sie sich. Und schon die erste im Jahr 1972 sei erfolgreich gewesen. „Damals kamen wir Frauen in langen Ballkleidern und tanzten bis in den frühen Morgen“, berichtet sie. Später sei man dann immer öfter verkleidet gekommen. Von Kossak hat nicht nur jedes Faschingsvergnügen besucht: Sie schmückt seit 1972 auch immer das Gemeinschaftshaus. Zum Vorbereitungsteam gehören neben Anette Heckmann und Inge von Kossak außerdem Christine von Kossak und Ute Kellersmann.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Bildquelle

  • 04_FOTO_Fasching Tanzgruppe_rh: Heidi Rabenhorst

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