Konzert „mit viel Stoff“ in der Margarethenkirche

Konzert „mit viel Stoff“ in der Margarethenkirche

Margarethenkantorei singt Bachs Chorwerk

Konzert für Chor, Posaune, Orgel – und Kirchenmusiknachwuchs

Die Margarethenkantorei sang ein Konzert "mit viel Stoff". Unterstützung bekam die Kantorei vom Kirchenmusiknachwuchs.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Die Margarethenkantorei sang ein Konzert „mit viel Stoff“. Unterstützung bekam die Kantorei vom Kirchenmusiknachwuchs.

Gehrden. Die Margarethenkantorei hat ihrem Publikum am frühen Sonntagabend eines der berühmtesten und beliebtesten Chorwerke geboten: die Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Mit dem Konzert knüpfte die Margarethenkantorei unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Christian Windhorst an ihren Erfolg mit Georg Friedrich Händels weithin unbekanntem Oratorium „Theodora“ im September vergangenen Jahres an.

Windhorst beschrieb es in seiner Begrüßung als eine besonders schöne Aufgabe, ein ganzes Konzert um ein Kirchenlied herum gestalten zu können und bedankte sich für die Mithilfe bei Posaunist Robert Schlegl, der das Konzert mit einer selbstkomponierten Variation eröffnete. Dabei spielte er eine Renaissanceposaune und wurde von Windhorst an der jüngst vom Förderverein MargarethenMusik sanierten Truhenorgel begleitet. Die von Johann Sebastian Bach in seiner bekannten Motette „Jesu, meine Freude“ vertonten Texte aus dem Römerbrief des Apostels Paulus las Gerd-Peter Zaake vom Kirchenvorstand präzis und ausdrucksvoll. So konnten sich die über 40 Sänger und die 140 Gäste, die die Kirche gefüllt hatten, nach und nach einhören – und einsingen, denn auch die Besucher brachten das Lied mit ihren vielen Stimmen zum Klingen. Höhepunkt war dann die Aufführung der ganzen Motette. Das gut zwanzigminütige Werk wurde von der Margarethenkantorei packend dargestellt. Bei den Choralstrophen sangen die Jungen und Mädchen des von Christiane Schwerdtfeger geleiteten Kinder-und Jugendchores der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mit. Nach der Motette erklang noch einmal Musik für Posaune und Orgel: Versöhnlich klang das beeindruckende Konzert Mit „Domine, Dona Nobis Pacem“ von Frigyes Hidas aus. Applaus und Dank für ein schönes Konzert mit „viel Stoff“, wie eine Konzertbesucherin meinte.

Bildquelle

  • Windhorst7: Heidi Rabenhorst
  • Windhorst2: Heidi Rabenhorst

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