Neuer Pastor für Gehrden und Leveste. Einführungsgottesdienst für Dieter Rudolph-Rodekohr in der Margarethenkirche
Antje Marklein und Richard von Heyden heißen Dieter Rudolph-Rodekohr (Mitte) in Gehrden willkommen. Foto: Rabenhorst

Neuer Pastor für Gehrden und Leveste. Einführungsgottesdienst für Dieter Rudolph-Rodekohr in der Margarethenkirche

 

Gehrden. Dieter Rudolph-Rodekohr ist am Sonntag bei einem Festgottesdienst im Beisein von rund 200 Gläubigen von Superintendentin Antje Marklein offiziell in sein Amt als Pastor der Margarethengemeinde und der St.-Agatha-Kirchengemeinde Leveste eingeführt worden. Seinen ersten Auftritt in der voll besetzten Margarethenkirche bestand der Pastor mit Bravour.

„Wenn jemand gern wandert, oder  wie Dieter Rudolph-Rodekohr gern pilgert, hat er meist einen Rucksack dabei. In diesem Rucksack trägt er lebensnotwendige Dinge mit sich“, betonte die Superintendentin in ihren Grußworten.

Den Rucksack als Bild könne sie gut übertragen auf all das, was er jetzt mitgebracht habe auf seinem Weg nach Gehrden und Leveste. „Ihr neuer Pastor bringt auch private Lebenserfahrung mit, die so einen Rucksack auch füllt. Die Herkunftsfamilie, die eigene Familie, Erfahrungen von Gelungenem geben dem Leben Stabilität. Für die beiden Gemeinden, in denen er jetzt wirken werde, sei das ein Segen: „Gemeinsam können Sie überlegen, welche der Erfahrungen ihr neuer Pastor hier einbringen wird“, sagte die Superintendentin. Ist es mehr das gemeinsame geistliche Leben, ist es die Liebe zur Musik, sind es Ideen für besondere Gottesdienste, die Seelsorge, der Unterricht? „Manche deiner Erfahrungen werden  hier vielleicht gar nicht gebraucht du kannst sie abwerfen, um Platz zu schaffen für neue Erfahrungen“, sagte Marklein.

Im Rucksack trage er aber natürlich auch eine Bibel mit, Nahrung für die Seele. „Diese Nahrung für die Seele wirst du mit der Gemeinde teilen“, so die Superintendentin.

Rudolph-Rodekohr ist seit 1992 Pastor in der Landeskirche. Erfahrung sammelte der Niedersachse in verschiedenen Gemeindepfarrämtern wie in Northeim und Hannover. Darüber hinaus übte er das Amt des Hochschulpastors in Osnabrück aus und arbeitete als Anstaltspastor in der Rotenburger Behindertenhilfe. Zuletzt füllte der 60-Jährige vakante Stellen in Isernhagen und Burgwedel aus.

Rodekohr ist Nachfolger des im April ausgeschiedenen Andreas Pöhlmann, der Anfang April mit seiner Frau Karla und den beiden Kindern Lydia und Kilian nach Bohmte-Arenshorst bei Osnabrück gezogen ist und dort eine Stelle als Pastor angetreten hat.. Zugleich wurde der 52-Jährige Seelsorger in einer Klinik in Bad Essen. In Gehrden war er zehn Jahre lang als Pastor tätig.

 

Bildquelle

  • Rodekohr vor Tür: Heidi Rabenhorst

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