Stadt trauert um Günther Langner
Diese Gemälde erhielt Günther Langner bei der Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Stadt trauert um Günther Langner

Günther Langner ist tot

Gehrdener stirbt mit 91 Jahren

Gehrden. Günther Langner ist am Sonntag im Alter von 91 Jahren verstorben. Den Gehrdenern bleibt er als Organisator der Volks- und Schützenfeste, der Gewerbe- und Geschäftsausstellungen, des Stadtfestes und des Weihnachtsmarktes im Gedächtnis.

Geboren wurde Günther Langner am 14. April 1924 als Bauernsohn im schlesischen Buchitz. Nach dem Besuch der Handelsschule war er drei Jahren Soldat. Nach dreijähriger, französischer Kriegsgefangenschaft kam er im Jahr 1948 nach Gehrden.

Der Schützengesellschaft Ottomar-von-Reden hielt er mehr als 60 Jahren die Treue. Davon war er 45 Jahre aktiv im Vorstand tätig, 30 Jahre als Geschäftsführer und 25 Jahre als Schützenhauswirt. 40 Jahre war er zudem Vorstandsmitglied im Kreisverband Deister-Leine. Als höchste Auszeichnung im Schützenwesen hatte er das goldene Ehrenkreuz erhalten.

Krönung seines durch das Ehrenamt bestimmte Leben war 1996 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sich selbst hatte Langner als Organisations- und Gestaltungstalent bezeichnet. Er sei immer ein Macher gewesen. „Geht nicht, gibt’s bei mir nicht“, betonte er kurz vor seinem 90. Geburtstag, den er vor knapp zwei Jahren mit vielen Freunden und Wegbegleitern gefeiert hatte.

Zu seinen weit über die Gehrdener Grenzen hinaus bekannten Leistungen gehörte unter anderem das Ausrichten der Gehrdener Schützen- und Volksfeste über fünf Jahrzehnte hinweg.

Langner war außerdem Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der GIS. Der gelernte Landmaschinenkaufmann hat immer seine guten Kontakte zur Stadtverwaltung sowie zu allen Vereinen und Institutionen gepflegt. Neben der Organisation von großen regionalen Gewerbe- und Wirtschaftsschauen gehörte auch das Ausrichten von Stadtfesten und Weihnachtsveranstaltungen zu seinem Aufgabenbereich.

Krönung seines durch das Ehrenamt bestimmte Leben war 1996 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sich selbst hatte Langner als Organisations- und Gestaltungstalent bezeichnet. Er sei immer ein Macher gewesen. „Geht nicht, gibt’s bei mir nicht“, betonte er kurz vor seinem 90. Geburtstag, den er vor knapp zwei Jahren mit vielen Freunden und Wegbegleitern gefeiert hatte.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 30. März, um 13 Uhr von der Kapelle des Gehrdener Friedhofes aus statt.

Bildquelle

  • Günther Langner ist tot: Heidi Rabenhorst

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