Szenische Lesung für große und kleine Zuhörer. Aufführung des Singspiels „Die Speisung der 5000“ in der Margarethenkirche
Mit viel Ausdruck setzen die Kinder- und Jugendlichen das Thema „Teilen“ im Singspiel „Die Speisung der 5000“ praktisch um. Foto: Rabenhorst

Szenische Lesung für große und kleine Zuhörer. Aufführung des Singspiels „Die Speisung der 5000“ in der Margarethenkirche

Gehrden. Zehn Jungen und Mädchen des Kinder- und Jugendchores der evangelisch-lutherischen Margarethengemeinde haben am Sonntagnachmittag in der Margarethenkirche das Singspiel „Speisung der 5000“ aufgeführt. Mit starkem Beifall belohnten die Zuhörer am Ende die Leistung der jungen Darsteller.

Dem Stück liegt eine biblische Geschichte zugrunde.  Da muss erst ein Wunder geschehen – diesen Satz sagt, wer vor einer schier unlösbaren Aufgabe stehen. Jesus von Nazareth hat Wunder vollbracht. So wird zum Beispiel  im Markus-Evangelium davon berichtet, dass Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Menschen sättigte. Im Rahmen eines Chor-Projektes haben die Kinder und Jugendlichen aus dem Kinderchor der Margarethengemeinde seit Juni für das Singspiel „Die Speisung der 5000“ von Gerd-Peter Münden und Eugen Eckert geprobt. „Wir beschäftigen uns schon länger mit dem Thema „Teilen“ und da passte das Stück perfekt. Gerade jetzt in Zeiten der Flüchtlingskrise ist es wichtig, miteinander zu teilen“, berichtete Projekt- und Chorleiterin Christiane  Schwerdtfeger.

Voller Elan und mit viel Ausdruck ist es den jungen Sängern dann auch gelungen, das Thema „Teilen“ in Form der szenischen Lesung praktisch umzusetzen. Ein Teil war in die Rolle der Jünger geschlüpft, die ihren Unmut über Jesus belagernde Volksmenge mit den dreimal gesungenen Worten „Schick sie weg!“ lautstark zum Ausdruck brachten. Empört antwortete das Volk singend: „Wir wollen Jesus hören, hört auf, uns zu stören!“. Jesus aber blieb gelassen, beschwichtigte und sang: „Gebt ihnen zu essen. Seht nach, wie viele Fische und Brote wir haben.“ Die Jünger schauten sich um und siehe da, es fanden sich fünf Brote und zwei Fische. Alle sangen dazu den Kanon „Fünf Brote und zwei Fische, was ist da schon daran? Nicht viel und doch schon alles, so fängt teilen an.“ Es blieb genug übrig. Zum Schluss verteilten die Sänger die Brote an die Gemeinde.

Bei der Aufführung wurde der Chor von Hannelore Hagedorn als Sprecherin, Kristina Windhorst an der Violine sowie Christian Windhorst am Klavier und an der Orgel begleitet.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Bildquelle

  • Speisung3: Heidi Rabenhorst
  • Speisung1: Heidi Rabenhorst

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