Verkleidete Junggesellen treiben den Winter aus
Alter Brauch, neu belebt: In Northen ziehen am Fastnachtdienstag verkleidete und maskierte Junggesellen mit lautem Gejohle durch den Ort und sammeln Speisen für die große Party.

Verkleidete Junggesellen treiben den Winter aus

Die Geffler sind wieder unterwegs

Verkleidete Junggesellen ziehen mit Musik durch den Ort

Northen. Seit Jahrzehnten ziehen Northener Junggesellen am Fastnachtdienstag von Haus zu Haus, um Wurst, Käse und Eier für das anschließende Dorffest im Feuerwehrgerätehaus zu sammeln. Rund 400 Haushalte müssen die Geffler auf ihrem dreistündigen Marsch besuchen, bevor die Party, zu der alle Northener eingeladen sind, losgehen kann.

Auch in  diesem Jahr wollen wieder rund 20 junge, unverheiratete Männer diesen alten Brauch pflegen. Mit Masken und Kostümen verkleidet, ziehen sie am späten Nachmittag  johlend durch das Dorf, um den Winter zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen. Weiß gekleidete Gestalten mit Ziegenbockmasken führen den Zug an. In den Händen tragen sie die sogenannten Geffeln. Die dreizackigen Holzgabeln dienen als Spieße für Würstchen. „Von dieser Mistgabel hat der heidnische Brauch, der im Calenberger Land sonst nirgends gepflegt wird, auch seinen Namen“, erläutert Tobias Reichl.

Bildquelle

  • Geffler: Heidi Rabenhorst

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