Linien 10 und 17 auf alter Strecke
Fährt wieder durch die Kurt-Schumacher-Straße: Die Linie 10 mit Fahrtrichtung Ahlem.

Linien 10 und 17 auf alter Strecke

Stadtbahnen fahren wieder durch die Kurt-Schumacher-Straße – Baustelle weicht bis November

Seit Donnerstag ist an den Großbaustellen in der Innenstadt wieder etwas Normalität eingekehrt. Die Stadtbahnlinien 10 und 17 fahren ab Gotheplatz wieder auf der gewohnten Strecke durch die Goethestraße und die Kurt-Schumacher-Straße. „Wir sind gut im Plan“, sagt Stefan Harcke, Geschäftsführer der für den Gleisbau  zuständigen Infrastrukturgesellschaft Infra. Im Rahmen des „Projekt 10/17“ wurden während der Sommerferien die Gleisanlagen  in den Innenstadtstraßen ausgetauscht und verlegt.

„Ab Ende November kann auch der Autoverkehr in der Kurt-Schumacher-Straße wieder fließen“, verspricht Infra-Bauleiter Jürgen Wendt. Bis dahin soll auch der Hochbahnsteig an der Rosenstraße fertiggestellt sein. „Die Großbaustelle wird bis zum Weihnachtsgeschäft beseitigt sein“, sagt Wendt vor allem an die Adresse der Geschäftsleute, die sich in den vergangenen Wochen über massive Behinderungen beklagten (hallo Wochenende berichtete). Bis in den Herbst hinein wird an der Kurt-Schumacher-Straße allerdings noch gebaut, auch wenn die Stadtbahnen bereits wieder fahren. In den Seitenbereichen werden Bäume aufgestellt und Parkbuchten eingerichtet. „Die Straße wird einen deutlich ruhigeren Charakter erhalten“, sagt Infra-Geschäftsführer Harcke. Diskussionen gab es kürzlich um die Gestaltung der Radwege in der Kurt-Schumacher-Straße. Doch die Infra habe dafür eine Lösung gefunden.

Die jüngsten Diskussionen um die Fahrradwege in der Kurt-Schumacher-Straße sieht Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke als Wahlkampf. „Wir haben eine Lösung gefunden, die dem städtischen Standard entspricht“, sagt er. Zwischen der Goseriede und der Herschelstraße wird ein 2,30 Meter breiter Fahrradstreifen rot aufgemalt. Ein ähnlicher Streifen finde sich etwa in der Podbielskistraße.

Im weiteren Verlauf von der Herschelstraße bis zum Hauptbahnhof werde es im Bereich des Hochbahnsteiges Rosenstraße eine verkehrsberuhigte Zone geben. „Alle Verkehrsteilnehmer können dort die Fläche nutzen“, erklärt Infra-Bauleiter Jürgen Wendt. Für den Autoverkehr gelte in der Zone dann Tempo 20. Die Baukosten für den bis November fertig gestellten zweiten Abschnitt der D-Linie (Projekt 10/17) beziffert die Infra auf 5,5 Millionen Euro.

Beendet ist das Projekt 10/17 in der City jedoch noch längst nicht. Im Frühjahr 2017 werden die Bauarbeiten vom Hauptbahnhof in Richtung Raschplatz und am Steintor fortgesetzt.

Bildquelle

  • Stadtbahn: Heinze

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