Das Rote Sofa: Hannes und Phillipp Aulich
Die Brüder Phillipp und Hannes Aulich sprechen über Bier und Comedy. Foto: Niehaus

Das Rote Sofa: Hannes und Phillipp Aulich

Die Brüder Hannes und Phillipp Aulich sind Geschäftsführer beim Brauhaus Ernst August. Am kommenden Donnerstag wird es dort zum zweiten Mal einen Comedy-Abend geben. Ein Gespräch über Bier, Comedy und unbekannte Künstler.

Wann und worüber haben Sie das letzte Mal richtig herzhaft gelacht?
Hannes Aulich: Bei uns auf der Comedy Night!

Ehrlich? Ich kannte keinen der geladenen Gäste bei Ihnen…
Hannes Aulich: Ich auch nicht! Trotzdem war es richtig gut!

Sie suchen die Künstler für das Programm nicht selbst aus?
Phillipp Aulich: Nein, das macht Dennis Grundt, der auch das erste Mal als Moderator dabei war. Uns geht es ja auch darum, dass wir die Leute zeigen, die eben noch nicht überall im Fernsehen zu sehen gewesen sind. Das ist eine super Sache. Das gibt es so noch nicht in Hannover.

Aber es gibt doch beispielsweise Desimos Spezial Club.
Hannes Aulich: Desimos Spezial Club ist eher Kabarett. Das, was wir machen, ist Stand Up-Comedy. Es geht uns nicht um die Theaterbesucher. Dafür gibt es das Aegi. Wir wollen das gar nicht bewerten. Aber man muss doch auch sehen: Wir befinden uns in einer Gastronomie mit Service. Das ist schon einzigartig. Die Gäste können sich während des Programms unterhalten, etwas bestellen.

Phillipp Aulich: Und die Gäste sprechen ja nicht nur miteinander. Die Comedians können die Gäste ganz anders mit einbinden. Das ist bei uns sehr viel direkter.

Also sollte man sich nie an den ersten Tisch setzen, wenn man nicht angesprochen werden will?
Phillipp Aulich: Das hilft wahrscheinlich nicht. Im Zweifelsfall wird auch der hinterste Tisch angesprochen. Die Distanz zum Publikum ist ja auch eine weitaus geringere. Bei uns passen maximal 180 Gäste hinein. Im Theater am Aegi sind es an die tausend Besucher. Die Künstler sind sehr viel näher am Publikum dran.

Kennen Sie schon die Künstler, die am kommenden Donnerstag mit dabei sein werden?
Hannes Aulich: Zumindest, nicht alle. Ich weiß nur, dass Simon Stäblein auf Youtube mehr als 500.000 Klicks hat. Wir wollen ja gerade die Newcomer.

Man sagt umgangssprachlich ja „Die Frau wird schöner mit jedem Glas Bier“. Wird auch der Witz mit jedem Glas Bier besser?
Hannes Aulich (lacht): Kann schon sein. Es gibt sicherlich den ein oder anderen, den man nicht so gut findet. Aber daher laden wir ja auch immer drei Künstler plus Moderator ein. Da ist die Auswahl größer.

Haben Sie bei der ersten Veranstaltung mal geschaut, wer im Publikum saß?
Phillipp Aulich: Ja, und ich war schon erstaunt. Da waren ganz junge dabei, so 18-Jährige, aber auch Leute, die bestimmt schon über 60 Jahre alt waren.

Wie viele Veranstaltungen planen Sie noch?
Hannes Aulich: Fürs kommende Frühjahr drei, im Herbst dann wieder zwei.

Und die Künstler werden Sie wieder nicht kennen?
Hannes Aulich: Natürlich nicht. Da lassen wir uns überraschen.

Interview: Heike Schmidt

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