Gedenkstätte Ahlem feiert mit ihren Nachbarn
Die Band Ayassa begeistert mit Klezmer-Gypsy-Balkan-Folk die Besucher der ersten Auflage vom „Denk.Mal.Garten.Fest“, Foto: Bode

Gedenkstätte Ahlem feiert mit ihren Nachbarn

Abwechslungsreiches Programm auf acht Bühnen: Gartenfest der Ahlemer Gedenkstätte

Kultur, Konzerte, Kulinarisches: Gemeinsam mit ihren Nachbarn – der Justus-von-Liebig-Schule der Region Hannover, der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem Verein Neues Land – hat die Gedenkstätte Ahlem jetzt das erste „Denk.Mal.Garten.Fest“ durchgeführt: Die Besucher erlebten auf den insgesamt acht Bühnen, die über das gesamte Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule verteilt waren, ein abwechslungsreiches Programm.
„Die Israelitische Gartenbauschule war lange Zeit ein Ort bunten jüdischen Lebens, zu dem natürlich auch die Kultur, die Musik und das Feiern gehörten“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Hier haben junge Menschen gelebt, gelacht und gelernt. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit unseren Nachbarn mit dem Denk.Mal.Garten.Fest auch diese Facette der Geschichte wieder aufleben lassen.“ Stefanie Burmeister, Leiterin der Gedenkstätte, fügte hinzu: „Es kamen immer wieder Überlebende nach Ahlem. Viele von ihnen betonten, wie sehr es sie freuen würde, wenn hier wieder ein vielfältiges kulturelles Leben entstehen würde.“
Das Gartenfest war die Premiere für die Gedenkstätte wie für ihre Nachbarn. Den ganzen Nachmittag über lockten die verschiedenen Spielorte mit Theater, Slam-Poetry, Kurzfilmen und musikalischen Leckerbissen. Bei Führungen erhielten die Besucher historische und botanische Einblicke in das Gelände. Auch eine Fahrt mit der Ponykutsche war möglich.

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