Pure Power und donnernde Riffs
AC/DC bei ihrem Konzert auf dem Messegelände in Hannover

Pure Power und donnernde Riffs

AC/DC setzen Messegelände unter Strom

Hannover (cle). Der Drummer in U-Haft, der Gitarrist dement: Was „normale“ Bands an den Abgrund bringt, ist für die australischen Hardrocker von AC/DC kein Problem. Der Gitarrist Malcom Young wird mit Stevie Young, Malcolms Neffe, aus der eigenen Familie ersetzt, Drummer Phil Rudd durch  Chris Slade. Beide erledigten ihre Aufgabe unaufgeregt und solide. Alle Augen richteten sich eh auf Angus Young und  Brian Johnsson, der  – auch nach 35 Jahren bei der Band – noch immer „der Neue“ ist, der Bon Scott-Ersatz.

Angus Young, der ewige „Schuljunge“ und Brian Johnsson, der ewige „Neue“ steuern das Rockschiff AC/DC durch alle Unbillen. Angus hämmert seine  Riffs in den Himmel und Johnsson krächzt mit rauer Stimme „I’m on a Higway to Hell“. Die Show ist solide und schnörkellos  – und bekannt:  Rosie erscheint als Aufblaspuppe bei „Whole lotta Rosie“, die Glocken klingen bei „Hells Bells“ und bei „For those about to rock – we salute you“ dem letzten Song der Show, kommen – wie immer – die Kanonen  zum Einsatz.  Nichts Neues unter der Sonne. Aber das wird bei AC/DC ja auch nicht erwartet. Die Handwerker liefern eben solides Handwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Was fehlte war nur ein wenig Seele.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.