Gemeinde im Umbruch. Verjüngung Alt-Laatzens stellt die Immanuelgemeinde vor neue Herausforderungen
Pastor Matthias Freytag (links) und Superintendent Detlef Brandes sprechen über die Entwicklung der Immanuelgemeinde.

Gemeinde im Umbruch. Verjüngung Alt-Laatzens stellt die Immanuelgemeinde vor neue Herausforderungen

Laatzen (rks). Die Immanuel-Gemeinde, diese Auffassung vertreten Pastor Matthias Freytag und Superintendent Detlef Brandes mit Blick auf den sich abzeichnenden Generationswechsel in Alt-Laatzen, steht vor einem Umbruch. Die sich weitaus schneller als erwartet vollziehende Verjüngung des Ortsteils, so eine der Erkenntnisse der Visitation des Superintendenten des Kirchenkreises Laatzen-Springe bei der Alt-Laatzener Kirchengemeinde, erfordere in gewissem Maße eine Neuorientierung der Gemeindearbeit – auch und gerade im Hinblick auf junge Familien.

Dabei kann die Immanuel-Gemeinde auf vielem aufbauen, was bereits vorhanden ist. Auf dem Mama-Café und dem seit vielen Jahren existierenden Kindertreff für Grundschüler etwa oder auch auf der seit dem Frühjahr existierenden Eltern-Kind-Gruppe mit dem Namen Immanuelchen. Ein Plus der Gemeinde sind zudem die gut angenommenen, monatlichen Kindergottesdienste sowie die in jüngster Zeit wieder deutlich mehr Zulauf erfahrende Gruppe des Verbandes Christlicher Pfadfinder (VCP). Brandes ist es jedoch wichtig, nicht nur Vorhandenes zu bewahren, sondern, wie er sagt, aus dem Vorhandenen etwas zu entwickeln, was zukunftsfähig ist. „Wie können diejenigen erreicht werden, die nicht zur Kerngemeinde gehören und wie strahlt die Arbeit der Gemeinde in eine zunehmend säkularisierte Umwelt aus, sind Fragen, die wir uns stellen sollten“, so der Superintendent.

Bange, dass die Immanuelgemeinde diese Herausforderung nicht werde meistern können, ist Brandes nicht. Mit Pastor Matthias Freytag und Kreiskantor Zóltan Suhó, beide 31 Jahre alt, verfüge die Gemeinde über „ein junges Team“, das sich durch eine große Experimentierfreude auszeichne und in der Lage sei, junge Menschen anzusprechen. Beide zeigten sich Neuerungen gegenüber aufgeschlossen und hätten, wie zu hören sei, bereits mehr Ideen für den Gottesdienstplan entwickelt, als es Sonntage gibt.

 

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