Hanomagstraße soll für Autofahrer Sackgasse werden
Für Autofahrer soll es künftig keine Verbindung von der Hanomagstraße zum Deisterplatz mehr geben. Über den SPD-Antrag entscheidet der Bezirksrat Linden-Limmer im Januar.

Hanomagstraße soll für Autofahrer Sackgasse werden

Linden-Süd (bt). Geht es nach den Vorstellungen der Lindener SPD sollen Autofahrer künftig nicht mehr vom Deisterplatz in die Hanomagstraße abbiegen können. Auch die Ausfahrt in den Kreisverkehr soll für Kraftfahrzeuge nicht mehr möglich sein. Der SPD schwebt vor, diesen Straßenbereich als Wendehammer mit Parkplätzen einzurichten. Bäume sollen gepflanzt und Fußgänger und Radfahrer sollen den Bereich barrierefrei passieren können.

Zur Begründung führten die Kommunalpolitiker auf der November-Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer an, dass der ampelfreie Kreuzungsabschnitt Hanomagstraße und Deisterkreisel wegen des starken Verkehrsaufkommens ein Gefahrenpunkt sei. Zudem würden zahlreiche Autofahrer die mit Kopfstein gepflasterte Hanomagstraße als Abkürzungsstrecke in das Gewerbegebiet nutzen. Dadurch seien die Anwohner einer starken Lärmbelastung ausgesetzt. Mit ihrem Antrag griff die SPD eine Beschwerde auf, die eine Anwohnerin der Hanomagstraße im Oktober im Bezirksrat äußerte. Die Bürgerin beklagte zudem, dass Autofahrer die Tempo-30-Zone in der Hanomagstraße nicht beachten würden.

Über den SPD-Antrag konnte das kommunalpolitische Gremium noch nicht entscheiden, da die CDU-Fraktion Beratungsbedarf anmeldete. Mit der Abstimmung wird voraussichtlich in der kommenden Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer am Mittwoch, 21. Januar, zu rechnen sein.

Bildquelle

  • Hanomagstraße 4_klein: Foto: Triller

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