Moderne Räume für die Straßenreiniger
Halten die Straßen sauber: Hannovers Stadtreiniger sind zur Eröffnungsfeier des neuen Betriebsgebäudes eingeladen. Foto: Triller

Moderne Räume für die Straßenreiniger

Abfallwirtschaftsunternehmen aha eröffnet neues Betriebsgebäude an der Billungstraße in Linden

Helle Räume, moderne Technik, 500 Quadratmeter Fläche: Das kommunale Abfallwirtschaftsunternehmen aha hat an seinem Standort Billung­straße ein neues Büro- und Sozialgebäude für insgesamt 70 Mitarbeiter errichtet. Am vergangenen Donnerstag fand die offizielle Eröffnung im Rahmen einer kleinen Feier statt.
Die hannoversche Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Sabine Tegtmeyer-Dette war dabei, der Architekt Sebastian Zibell, aha-Geschäftsführer Thomas Reuter und der Leiter der Stadtreinigung, Mathias Quast. Und Hannovers Straßenreiniger, die künftigen Hauptnutzer des Hauses, waren ebenfalls anwesend. „Die Sauberkeit der Stadt ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, aber kaum einer macht sich Gedanken, wer die Straßen reinigt“, sagte Dezernentin Tegtmeyer-Dette. Mit dem neuen Gebäude werde die Situation für die 45 Mitarbeiter, darunter zehn Frauen, erheblich verbessert.
Im Erdgeschoss befinden sich ein großer Aufenthaltsraum, eine Küche zur Selbstnutzung sowie Büroräume. Im Obergeschoss sind die Umkleiden mit Spindschränken, Duschen und Toiletten untergebracht. Die Räume für die Männer sind in rot gehalten, in den Räumen für die Frauen ist Grün die bestimmende Farbe. Auf den Einbau von modernen technischen Feinheiten wurde Wert gelegt, wie Architekt Zibell während des Rundganges durch den Neubau erklärt. „Die Spinde sind mit Abluftrohren ausgestattet, so dass nasse Kleidung über Nacht trocknen kann“. In den Haken, an denen die Stiefel aufgehängt werden, sind ebenfalls Abluftrohre und eine Heizung eingebaut, damit das Schuhwerk besser trocknen kann. Die Energieversorgung im Gebäude wird über ein Blockheizkraftwerk sichergestellt.
„Mit dem neuen Gebäude haben wir an diesem Standort ordentliche Rahmenbedingungen geschaffen. Damit sind wir für die nächsten Jahre gewappnet“, sagt Mathias Quast, Chef der Stadtreinigung. Das neue Betriebsgebäude habe 1,6 Millionen Euro gekostet. Bei einer ungefähren Nutzungsdauer von 33 Jahren ergebe sich eine durchschnittliche jährliche Belastung von 50.000 Euro. Eine Sanierung des Altgebäudes habe sich aus Kostengründen nicht mehr gelohnt. Der Neubau am Standort Billungstraße wurde möglich, da der hier ansässige Wertstoffhof vor drei Jahren in die Schörlingstraße verlagert wurde.
Die Mitarbeiter der Stadtreinigung nahmen am Eröffnungstag ihre neuen Sozial- und Sanitärräume neugierig unter die Lupe. Handys wurden gezückt und die Spinde begutachtet. Die Doppelspinde seien zu klein, kritisierten einige der Mitarbeiter die Ausstattung im Gespräch untereinander. Andere schauten sich ganz zufrieden um.

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