Schlichtweg überwältigend. Stahlradler meistern das Stilfser Joch
Moment der Glückseligkeit: der Stahlradler Thomas Hebecker hat das Stilfser Joch bezwungen. Foto: Hebecker

Schlichtweg überwältigend. Stahlradler meistern das Stilfser Joch

Laatzen (rks). Da hatten sich die Stahlradler Kai-Peter Schubert und Thomas Hebecker aber mal richtig etwas vorgenommen. Gemeinsam mit dem Leichtathleten Uwe-Georg Schubert und Claudia Pfingsten von der Equipe Wedemark machten sich die beiden Mitglieder des Laatzener Radsportvereins dieser Tage auf den Weg ins Vinschgau in Südtirol, um, wie es hieß, mal „ein wenig Berge zu fahren“. Ihr Ziel: das Stilfser Joch, der mit 2757 Metern höchste Gebirgspass Italiens.

Die Tour von der Ortschaft Prad hinauf zum Stilfser Joch zieht wegen ihrer zahlreichen Serpentinen Jahr für Jahr tausende sportbegeisterte Radfahrer an. Die stetig bergan führende Strecke weist auf 24,5 Kilometern insgesamt 48 Kehren auf – wahrlich eine echte Herausforderung für die nicht eben als Bergziegen bekannten Flachland-Tiroler aus Laatzen und der Wedemark.

Als nach knapp drei Stunden der Gipfel erreicht ist und das – wie Hebecker schreibt – Kämpfen, Fluchen, Lachen, Leiden, Staunen und Schwitzen ein Ende hat, sind die beiden Stahlradler und ihre Leidensgenossen schlichtweg überwältigt: „Was für ein Gefühl. Ich hätte die ganze Welt umarmen können“, fasst Hebecker die ihn nach der Tortur überkommenden Emotionen zusammen.

Glückgefühle, die einen in dieser Intensität nur selten im Leben ergreifen. Die Tour für den nächsten Sommer haben Schubert und Hebecker angesichts dessen bereits geplant. Es geht – na logisch – wieder in die Berge.

 

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