Sitzecken und neue Regale in der Stadtbibliothek Vahrenwald
Ulrich Kandolf, Bereichsleiter der Stadtteilbibliotheken, Kulturdezernent Harald Härke, Susanne Streitz, die Leiterin der Stadtbibliothek Vahrenwald, und Carola Schelle-Wolff, Leiterin des städtischen Fachbereichs Bibliotheken machen es sich in einer der neuen Sitzecken gemütlich. Foto: Haak

Sitzecken und neue Regale in der Stadtbibliothek Vahrenwald

Neue helle Regale, gemütliche Sitzecken und ein neuer Teppichboden – das sind die auffälligsten Veränderungen in der Stadtbibliothek Vahrenwald. Drei Wochen lang wurde sie für insgesamt 40  000 Euro umgebaut. Seit vergangenem Montag ist die Zweigstelle im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, nun wieder geöffnet.
Die alten Regale stammten größtenteils noch aus dem Gründungsjahr 1965. „Sie waren dunkler und standen hier wie Zinnsoldaten. Es wirkte alles sehr beengt“, erinnert sich Bibliotheksleiterin Susanne Streitz. Mit dem Ergebnis des Umbaus ist sie sehr zufrieden: „Es ist fantastisch geworden.“ Im Laufe der vergangenen Jahre habe sich vieles verändert. „Der Anspruch, für die Menschen und gerade für die Kinder im Stadtteil da zu sein, ist aber geblieben“, so Streitz.

„Wir haben vor allem die Aufenthaltsqualität verbessert“, bestätigt auch Ulrich Kandolf, Bereichsleiter der Stadtteilbibliotheken. Die Bibliothek werde zunehmend als Treffpunkt und Aufenthaltsort genutzt. „Die Besucher kommen längst nicht mehr nur, um sich Bücher auszuleihen“, hat er beobachtet. Es gebe beispielsweise eine Mädchen-Gruppe, die sich regelmäßig in der Zweigstelle treffe, um sich zu unterhalten und um das W-Lan zu nutzen. „Einige unserer Besucher kommen auch zum Zeitungslesen“, ergänzt Bibliotheksleiterin Susanne Streitz.

Beide sind sich einig, dass die Zweigstelle für die Menschen im Stadtteil unverzichtbar sei. „Gerade für Kinder und für Senioren, die nicht so mobil sind, ist dieses Angebot wichtig“, so Kandolf. Auch der Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen und anderen Angeboten für Kinder komme eine große Bedeutung zu. „Die Leseförderung hat bei uns einen hohen Stellenwert“, betont Streitz. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 116000 Entleihungen. 2000 Nutzer haben ihren Ausweis in diesem Zeitraum in der Zweigstelle erneuern lassen. Es sind aber vermutlich wesentlich mehr Menschen, die die Zweigstelle besucht haben. Denn auch mit einem Ausweis der Zentralbibliothek oder einer anderen Zweigstelle können die Angebote der Stadtteilbibliothek genutzt werden.

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